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21.10.2026

30 Jahre Stiftung Gesundheit: Orientierung bei der Suche nach passender medizinischer Versorgung

Seit 1996 hilft die gemeinnützige Stiftung Gesundheit Menschen, passende Ärztinnen, Ärzte, Kliniken und Therapien zu finden. Für Familien von Menschen mit Behinderungen und seltenen Erkrankungen kann eine solche Orientierung besonders wertvoll sein.

Wer kennt sich wirklich aus?

Viele Familien kennen die Situation: Ein Kind oder ein erwachsener Angehöriger hat eine seltene Erkrankung oder einen besonderen Unterstützungsbedarf – doch wo gibt es eine Praxis, die sich damit auskennt? Suchmaschinen liefern Hunderte Treffer, aber kaum Orientierung und oft veraltete Angaben. Genau hier setzt die Stiftung Gesundheit an, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert.

Aus einer Idee wurde ein Lotse

Die Stiftung Gesundheit wurde 1996 aus einer Idee engagierter Ärzte gegründet. Heute ist ihr bekanntestes Angebot die Arzt-Auskunft. Nach Angaben der Stiftung nutzen jedes Jahr rund 60 Millionen Menschen die Plattform, um passende Ärzte, Kliniken, Therapeuten und Apotheken zu finden. Hinzu kommen individuelle Arztsuchen, die die Stiftung für Krankenversicherer und weitere Partner entwickelt.

Die Arzt-Auskunft stellt Fachgebiete, Zusatzqualifikationen, Therapieschwerpunkte und Serviceangebote wie Online-Terminbuchung strukturiert dar. Auf Wunsch hilft ein KI-Chatbot bei der Suche – auch mehrsprachig. Rund 40 Mitarbeitende kümmern sich um Adressredaktion, IT, Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen.

Qualität von Gesundheitsinformationen sichtbar machen

Neben der Arzt-Auskunft vergibt die Stiftung ein Zertifizierungssiegel für Ratgeber und Websites. Grundlage ist eine Selbstauskunft der Anbieter zu redaktioneller Qualität, Transparenz und Ausgewogenheit. Mit ihrem jährlichen Publizistik-Preis zeichnet sie zudem Gesundheitsjournalismus aus; in diesem Jahr gab es mit fast 300 Einreichungen einen Bewerbungsrekord.

Blick nach vorn

Zum Jubiläum haben Persönlichkeiten aus Politik und Verbänden Statements abgegeben. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze, betont: „Das Wohl der Patienten muss der Maßstab des Gesundheitswesens sein.“ Weitere Stimmen heben die Chancen von Digitalisierung und Vernetzung hervor und fordern, die Versorgung konsequent an den Bedürfnissen der Versicherten auszurichten.

Was das für Menschen mit Behinderungen bedeutet

Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention garantiert Menschen mit Behinderungen das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit – ohne Diskriminierung und möglichst wohnortnah. In der Praxis ist es aber oft schwer, Fachleute zu finden, die Erfahrung mit bestimmten Behinderungen haben, oder Praxen, die barrierefrei zugänglich sind. Verlässliche, aktuelle und gut strukturierte Informationen sind deshalb ein wichtiger Baustein für selbstbestimmte Gesundheitsentscheidungen. Hilfreich wäre es, wenn solche Suchangebote auch Angaben zur Barrierefreiheit und zur Erfahrung mit Menschen mit Behinderungen gut auffindbar machen. Für Familien lohnt sich ein Blick in die Arzt-Auskunft in jedem Fall.

Zur Arzt-Auskunft: https://www.google.com/url?q=https://www.arzt-auskunft.de&source=gmail&ust=1791611888391000&sa=E
Zur Stiftung: https://www.google.com/url?q=https://www.stiftung-gesundheit.de&source=gmail&ust=1791611888391000&sa=E

Quelle: Sonderausgabe des Stiftungsbriefs der Stiftung Gesundheit (August 2026) zum 30-jährigen Jubiläum, weitergeleitet über .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen).

Thema: Informationen Gesundheit Familie & Kind | 21.10.2026 |

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