Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e. V.

Über unseren Verein

Bundesweite Beratung und Information

Seit mehr als 45 Jahren setzt sich der Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e. V. für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom und deren Anerkennung in unserer Gesellschaft ein. Wir bringen uns in politische Debatten und sozialpolitische Gremien ein. Lernen Sie uns kennen.


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Beratung

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Termine 2024
Blog: 24.05.2024

EU-Sozialkommissar zu Ungleichheit

EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit: Eine verfehlte Sozialpolitik hat zur Wut beigetragen, die zur Gewalt gegen Politiker nicht nur in Deutschland führt, sagt Nicolas Schmit. Die regionalen Gefälle seien nicht ernst genug genommen und ein Abbau des Sozialstaats als zwingend hingenommen worden, so der EU-Sozialkommissar. Das Wohlstandsversprechen der Globalisierung habe sich nicht erfüllt. („Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie die Verlierer sind“)

Blog: 23.05.2024

Bessere Förderung von Wohnprojekten

Viele Eltern suchen für ihre erwachsenen Kinder mit Down-Syndrom einen Platz für das Leben. Dabei stoßen sie immer häufiger auf ausgebuchte Angebote der bewährten Träger der Anstalten und allen möglichen Namen. Um auch Eigeninitiative leichter zu ermöglichen und Förderung zugänglicher zu machen hat sich der Landschaftsverband Rheinland etwas überlegt:

Blog: 22.05.2024

Neuwagenkauf: Rabatte für Menschen mit Behinderung

Bei Vorlage eines Behindertenausweises mit mindestens GdB von 50% gewähren viele Autohersteller Rabatt beim Neuwagenkauf. Ob sich das lohnt muss immer im Einzelfall geprüft werden, mancher Verhandlungsfuchs mag mehr erzielen. Ein Blick auf die Website des ADAC lohnt sich aber schon um klüger in die Verhandlungen beim Händler gehen zu können. Und bei manchem Hersteller wird der Rabatt auch Betreuern bei Vorlage des Betreuerausweises gewährt. Also aufmerksam die Liste durchschauen.

https://akds.info/kfzbehindertenrabatt

Blog: 21.05.2024

Gesundheitsinformationen: Schilddrüse

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen informiert auf seiner Website sachlich und ohne eigene wirtschaftliche Interessen über verschiedene Themen. Von Schilddrüsenerkrankungen können auch Menschen mit Down-Syndrom betroffen sein.

Blog: 20.05.2024

Bewegung gegen Krankheiten

150 bis 300 Minuten sollten es schon sein. Soviel Zeit für Ausdauer- und Krafttraining empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Erwachsenen pro Woche. Eigentlich wissen wir ganz genau, dass
Bewegung guttut. Trotzdem lässt sich der innere Schweinehund manchmal nur schwer überwinden. Die vielen Annehmlichkeiten unserer modernen Welt – Auto, Bürojob, Fahrstühle, Lieferdienste – tragen ihren Teil dazu bei. Sie haben aber ihren Preis. Bewegungsmangel spielt in der gleichen Liga wie die Klassiker Rauchen, Bluthochdruck oder Diabetes. Die gute Nachricht: Menschen sind genetisch auf Bewegung programmiert.

Letztendlich kommt es nicht darauf an, Minuten zu zählen, sondern dass überhaupt etwas gemacht wird.
55 Prozent der Menschen mit Beeinträchtigungen treiben nie Sport, während dies bei Menschen ohne Beeinträchtigungen 32 Prozent sind. Auch bei Kindern und Jugendlichen bestätigt sich dieser Trend. Immerhin 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen sind nie sportlich aktiv, bei Kindern und Jugendlichen ohne Beeinträchtigungen sind es nur 27 Prozent. Das geht aus dem Teilhabebericht der Bundesregierung hervor.

Vom Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe sind wir noch weit entfernt - Interview mit Prof. Dr. Thomas Abel

aus dem Newsletter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

Blog: 17.05.2024

Salon des Behindertenbeauftragten im Netz

Jürgen Dusels Format „Salon im Kleisthaus“ ist schon fast ein Klassiker - und dennoch hatte er bislang noch nie im Kleisthaus, seinem Dienstsitz, stattfinden können. Grund war die Corona-Epidemie und hatte zu online Treffen gezwungen.Seit diesem Februar ist es endlich soweit: erster Salon-Gast im Kleisthaus war der Aktivist, Autor und Podcaster Raul Krauthausen! Er erzählte von seiner Arbeit und Motivation als Aktivist und Autor. Wer nicht dabei sein konnte: Der Salon ist nun auch barrierefrei als Video auf der Homepage zu sehen - in Alltagssprache und in Leichter Sprache!

Blog: 16.05.2024

Infos zur Europawahl 2024

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission sowie das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) laden zu einer Veranstaltung am 23. Mai 2024 ins Europäische Haus in Berlin ein. Anlässlich der Europawahl soll diskutiert werden, wie eine stärkere lokale Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern Wahlverhalten und Demokratie beeinflussen kann. Viele Bürger*innen erwarten von den Regierenden auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene, dass sie Lösungen für die aktuellen Krisen und Herausforderungen liefern. Dabei sollen sie die Bürger*innen möglichst mitnehmen. Wie kann das gelingen? Wie können Bürger*innen mitwirken und Beteiligungsprozesse gestaltet sein? Wie spiegelt sich der Grad der Zufriedenheit in den Wahlumfragen? An diesem Tag des 75. Geburtstages des Grundgesetzes diskutieren u.a. Dr. Jutta Thielen Del Pozo, Beraterin für Strategie und das Arbeitsprogramm, Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle, Direktion für Strategie und Wirkung; Dr. Lilian Schwalb, Geschäftsführerin Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE); Dr. Dominik Hierlemann, Bertelsmann Stiftung (Demokratie und sozialer Zusammenhalt); Emmeline Charenton, Bundessekretärin, Junge Europäische Föderalisten; Etienne Höra, Präsident Polis180, Think Tank und Finn-Christopher Brüning, Referatsleiter, Deutscher Städte- und Gemeindebund.

Anmeldung unter https://artecom.regasus.de/online/index?webid=EUK

Blog: 15.05.2024

Jahr der Familie feiert 30. Jubiläum: Diskriminierungsfreies Eintreten für alle Familien auf der Europäischen Ebene nötig

Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai und angesichts der anstehenden Wahlen zum EU-Parlament rufen die in der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) zusammengeschlossenen Familienorganisationen dazu auf, dass sich die politischen Parteien, das zu bildende Europäische Parlament sowie die neue EU-Kommission diskriminierungsfrei für alle Familienformen einsetzen. Sie appellieren zudem, demokratiefeindlichen und rassistischen Kräften eine Absage zu erteilen.

Blog: 15.05.2024

Wahl-O-Mat sozial

Für welche Sozialpolitik der EU stehen die Parteien, die am 9. Juni 2024 in Deutschland zur Europawahl antreten? Der Sozial-O-Mat der Diakonie Deutschland will seit dem 30. April die Antwort dazu liefern. Die bereits aus vielen Bundestags- und Landtagswahlen bekannte Wahlentscheidungshilfe der Diakonie Deutschland soll bei der Orientierung helfen und zur Stimmabgabe motivieren. Die Diakonie hat alle 34 politischen Parteien und Vereinigungen, die sich am 9. Juni zur Wahl stellen, eingeladen, ihre Antworten auf die 20 Thesen zum Sozial-O-Mat beizusteuern. Beteiligt haben sich 29 Parteien aus dem gesamten politischen Spektrum. Wie beim allgemeinen Wahl-O-Mat können die Wähler*innen ihre eigenen Antworten mit denen der Parteien abgleichen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, die Antworten der Diakonie einzusehen und sich anhand von Beispielen über die Folgen ihrer Entscheidung zu informieren. Die Positionen der Parteien zu den Thesen des Sozial-O-Mat stammen von diesen selbst und wurden von der Diakonie nicht bearbeitet. Personalisierte Daten werden nicht gesammelt. Auch werden die Antworten der Nutzer*innen weder gespeichert noch veröffentlicht. Die persönliche Schnittmenge in der Auswertung ergibt sich allein aus dem Abgleich der individuellen Antworten mit den Antworten der Parteien.

https://www.sozial-o-mat.de/

Blog: 14.05.2024

Kathaolische Jugend für Förderung eines Freiwilligendienstes

Die Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) tagte vom 2. bis 5. Mai 2024 in Hardehausen. Die rund 100 Delegierten beschlossen dabei unter anderem die Forderung nach einem Rechtsanspruch auf auskömmliche Förderung für jeden geschlossenen Freiwilligendienstvertrag. Aktuell bleibt der Freiwilligendienst zu sehr ein Privileg. BDKJ-Bundesvorsitzender Gregor Podschun sagt: „Eine Einladung der Gesellschaft zu einem Freiwilligendienst könnte die Anzahl an Freiwilligen pro Jahrgang mindestens verdoppeln. Dafür schlagen wir vor, dass der Bundespräsident alle Schulabgänger*innen anschreibt und für einen Freiwilligendienst im In- oder Ausland wirbt.“ Der BDKJ bekräftigt zudem das ‘Bekenntnis zu einem freiwilligen Recht auf Dienst als Gegenentwurf zu einer unsolidarischen Pflicht zum Dienst’. Ein Pflichtdienst widerspreche dem Grundgesetz und sei daher abzulehnen.

Blog: 13.05.2024

Caritas zu Muttertag und Tag der Pflegenden

Zum gestrigen Internationalen Tag der Pflegenden und Muttertag äußerte sich Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa wie folgt:

„In diesem Jahr fällt der Tag der Pflegenden auf den Muttertag. Für die Caritas ein doppelter Anlass zu bekräftigen: Die Sorge um die Pflege ist das Zukunftsthema Nummer 1 - in Deutschland und Europa. Heute gibt es 5 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland, in zehn Jahren werden es über eine halbe Million mehr sein. In den europäischen Nachbarstaaten ist es nicht viel anders, denn überall kommen die Babyboomer in das Alter, in dem sie mehr Unterstützung brauchen.

Überall sind es zuvörderst Frauen, die ihre Mütter und Väter pflegen und Familie und Pflege unter einen Hut bringen. Es sind vor allem Frauen, die alleine alt werden, weil ihre Männer vor ihnen sterben und die sich fragen, wer sich morgen um sie kümmern wird.

Eine sorgende Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit Pflegebedarf gut versorgt sind und in der Pflegende die nötige Unterstützung erfahren. Gerade pflegende Angehörige brauchen infrastrukturelle Entlastung, zeitliche Spielräume und finanzielle Anerkennung. Die Politik darf diesen Auftrag nicht in die nächste Legislatur verschleppen.“

Wird Pflege und Personalmangel ein Thema für Menschen mit Down-Syndrom? Schreiben Sie uns an .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen)

Blog: 09.05.2024

Kindergrundsicherung - warum geht’s bei dem Streit?

Systemrelevant – Der Wirtschaftspodcast der Hans-Böckler-Stiftung

In Folge 187 des Podcasts der Hans-Böckler-Stiftung sprechen Irene Becker, Bettina Kohlrausch und Jan Brülle darüber, was in einer Studie zu dem Thema an sachlichen Informationen herausgefunden wurde, abseits des publikumsgefälligen Streits der zuständigen Bundesministerin Lisa Paus (Grüne) und des Bundesministers Lindner (FDP). Die dazugehörige Studie.

Hören Sie mal rein, laden Sie die Studie. Und wenn Sie dieser oder anderer Meinung sind? Schreiben Sie uns an .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen)

Blog: 08.05.2024

Personalmangel bedroht Teilhabe von Menschen mit Behinderung

„Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist ernsthaft in Gefahr, wenn sich immer weniger junge Leute für einen sozialen Beruf entscheiden.“ Das erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., anlässlich des Aktionstages für die Heilerziehungspflege am 25. April. Ausgerufen wurde er von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland (BAG HEP), der auch HEP-Schulen der Lebenshilfe angehören.

Auf Bundesebene fordert die Lebenshilfe einen Gipfel zum Arbeits- und Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe, der die verschiedenen Akteure zusammenbringt: Vertreterinnen und Vertreter der Bundesministerien für Soziales und Familie, der Kultusministerkonferenz, der betroffenen Berufsverbände, der Gewerkschaften, der Eingliederungshilfeträger, der Leistungserbringer, der Dachverbände von Schulen und Hochschulen und nicht zuletzt der Verbände für Menschen mit Behinderung.

Blog: 07.05.2024

Inflationsausgleich für Betreuer

Seit 1.1.2024 können ehrenamtliche Betreuer vom Betreuten zusätzlich zur Aufwandspauschale die Zahlung einer Inflationsausgleichssonderzahlung verlangen. Dieser Anspruch gilt jedoch nur bis zum 31.12.2025. Ist der Betreute mittellos sollte der Anspruch gegen das Betreuungsgericht geltend gemacht werden.

Blog: 06.05.2024

Gesundheitsversorgung: Es wird nicht besser

Jürgen Hohnl vom Verband der Innungskrankenkassen: „Mit dem GVSG setzt sich die Linie der Gesetzesvorhaben fort, bei denen weniger die vorhandenen Strukturen nachhaltig und effizient ausgestaltet werden, sondern entweder Parallelstrukturen geschaffen oder mehr finanzielle Mittel ‚gießkannengleich‘ in die vorhandenen Strukturen fließen sollen. Angesichts der finanziellen Situation der GKV sind die Zurverfügungstellung von weiteren finanziellen Mitteln und die Abschaffung von Steuerungsoptionen der falsche Weg.

Zwar wurden aus dem Gesetzentwurf z. B. die viel diskutierten und aus Sicht der Innungskrankenkassen überflüssigen Gesundheitskioske gestrichen. Aber mit der Entbudgetierung der ambulanten hausärztlichen Leistungen, der jährlichen Versorgungspauschale zur Behandlung chronisch kranker Patientinnen und Patienten sowie der Vorhaltepauschale für die Wahrnehmung des hausärztlichen Versorgungsauftrages wird über Beitragsmittel verfügt, die nicht vorhanden sind. Gerade in den sich überschneidenden finanziellen Anreizsystemen sehen die Innungskrankenkassen die Gefahr der Strategieanfälligkeit und eine Belastung für die finanzielle Entwicklung – ohne dass die beabsichtigte Wirkung tatsächlich gesichert ist.

Aus Sicht der Innungskrankenkassen hat Minister Lauterbach es mit dem GSVG – wie auch schon mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) – nicht geschafft, die Versorgung der Patientinnen und Patienten und das Gesundheitssystem insgesamt zukunftsfest zu stärken.“

Warum wir auf der Website des Elternverbands darüber berichten? Weil es auch immer um die Versorgung unserer Kinder (jeden Alters) geht. Die werden, schwächer als viele andere Patientinnen und Patienten, unter den Verschlechterungen besonders leiden müssen, wahrscheinlich unbemerkt von der politischen Öffentlichkeit.

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Blog: 06.05.2024

Kommunalpolitisches Ehrenamt unter Druck

Am 10. und 11. April 2024 kamen auf Einladung des Bundespräsidenten und der Körber-Stiftung über 80 ehrenamtliche Bürgermeister*innen sowie Ortsvorstehende in Berlin zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Deutlich wurde, dass Bürgermeister*innen die aktuellen Rahmenbedingungen ihrer Arbeit kritisch sehen und fehlenden Nachwuchs fürchten. Das Ausmaß der Probleme beleuchtet eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung von über 1.500 ehrenamtlichen Bürgermeister*innen, deren Ergebnisse eine Grundlage des Treffens bildeten. Dabei sind 50 Prozent mit den Rahmenbedingungen für die Ausführung des Amtes unzufrieden. In Rheinland-Pfalz, das kommunalpolitisch vorwiegend im Ehrenamt regiert wird, ist die Unzufriedenheit besonders hoch (63 Prozent). Weniger gut beurteilten sie die Unterstützung durch die Landes- und Bundespolitik (88 Prozent) sowie die derzeitige finanzielle Situation ihrer Gemeinde (63 Prozent). Zwei Drittel aller Befragten (65 Prozent) sind neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Bürgermeister*in erwerbstätig – dies überwiegend in Vollzeit (46 Prozent). Von Anfeindungen im Ehrenamt berichten 40 Prozent der Bürgermeisterinnen - und jeder vierte Betroffene (28 Prozent) hat schon einmal darüber nachgedacht, sich aus der Politik zurückzuziehen, aus Sorge um die eigene Sicherheit. Zudem berichten fast zwei Drittel der Befragten (61 Prozent), dass sich in ihrer Gemeinde zunehmend Unmut und Unzufriedenheit unter den Bürger*innen breit macht. 35 Prozent sehen im Rechtsextremismus in den kommenden Jahren eine große Herausforderung für die eigene Gemeinde und knapp jeder Fünfte (17 Prozent) berichtet von vermehrt demokratiefeindlichen Tendenzen, in Ostdeutschland sogar fast jeder Vierte (24 Prozent).

Dokumente: https://akds.info/koerber-stiftung

Blog: 03.05.2024

Kultur und Inklusion im UA Bürgerschaftliches Engagement

Kultur und Inklusion im UA Bürgerschaftliches Engagement

Am 24. April 2024 fand im Unterausschusses »Bürgerschaftliches Engagement« im Deutschen Bundestag ein öffentliches Fachgespräch statt zum Thema: »Kulturpolitisches Engagement und Inklusion«. Als Sachverständige nahmen Teil Tobias Brand, Bezirkspräsident Fastnacht-Verband Franken e.V.; Sirid Heuts, Bereichleitung ÖA beim Bundesmusikverband Chor und Orchester e.V.; Heike Klier, Gesamtleitung Regens-Wagner-Stiftung Zell; Angela Meyenburg, Geschäftsführerin KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V.; Karin Nissen-Rizvani und Kamilla Taller, Klabauter Theater Hamburg. Das Fachgespräch wurde live im Parlamentsfernsehen übertragen und aufgezeichnet.

https://akds.info/kulturinklusion

Blog: 02.05.2024

Digitaler Reha-Antrag — Neues Projekt soll Antrag erleichtern

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat einen Prototyp für die Beantragung von Reha- und Teilhabeleistungen entwickelt. Das vom Bundesarbeitsministerium geförderte Projekt soll einen trägerübergreifend abgestimmten digitalen Antrag ermöglichen. Je nach Fall ist laut Gesetz einer von sieben Trägern zuständig, etwa Krankenkasse, Renten- oder Unfallversicherung. Es geht um Angebote wie medizinische und berufliche Rehabilitation sowie verschiedene Leistungen für Menschen mit Behinderungen. Bis zum 15. Mai kann der Prototyp getestet werden.