Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e. V.

Über unseren Verein

Bundesweite Beratung und Information

Seit mehr als 40 Jahren setzt sich der Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e. V. für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom und deren Anerkennung in unserer Gesellschaft ein. Wir sind zum Beispiel regelmäßig mit Infoständen auf Kongressen vertreten und bringen uns in sozialpolitischen Gremien ein. Lernen Sie uns kennen.


Fröhliches Mädchen

Beratung

icon-telefon

0521 - 44 29 98

.(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen)

Termine 2022/23
Blog: 19.11.2022

Kinder als Besucher auf Intensivstationen

Dürfen Kinder und Jugendliche Papa oder Mama, Oma oder Opa oder auch Freunde auf der Intensivstation oder in der Notaufnahme besuchen? Ist das nicht zu viel für ein Kind? All die Kabel und Schläuche? Das Bangen um Leben und Tod? Seit vielen Jahren wird hierüber kontrovers diskutiert. Typische Kontra-Argumente sind etwa, dass Kinder durch die belastenden Eindrücke traumatisiert werden könnten oder wechselseitige Infektionsgefahr besteht. Es gibt aber auch viele Hinweise darauf, dass ein Besuch unter bestimmten Bedingungen gesundheitsförderlich sein kann – für alle Beteiligten! Ein 33-köpfiges interdisziplinäres Experten-Team aus Österreich, Deutschland und der Schweiz hat innerhalb der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) einen Leitfaden als Hilfestellung rund um dieses Thema veröffentlicht – die in 10 Punkte gegliederte, konsentierten Empfehlungen „Kinder als Angehörige und Besuchende auf Intensivstationen, pädiatrischen Intensivstationen und in Notaufnahmen“.

Ob das auch für Kinder und ältere Menschen mit Down-Syndrom anwendbar wäre? Lesen Sie selbst!

https://akds.info/intensivbesuche

Blog: 19.11.2022

Informationen des Deutschen Behindertenrats

Der YouTube-Kanal „Jung und Naiv“ veröffentlichte am 8. Oktober ein Gespräch mit Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverband). In diesem vierstündigen Interview werden die Themen „Armut und Reichtum, Teilhabe, Mindestlohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderung“ und vieles mehr diskutiert. Den Link zum Video finden Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=8fVaeWImpSo

Das Europäische Parlament setzt sich für die Einrichtung eines eigenen EU-Zentrums für Barrierefreiheit ein. Die entsprechende Entschließung nahmen die Abgeordneten in Straßburg mit breiter Mehrheit an. Das Ärzteblatt hat über diesen Vorgang einen Artikel verfasst, den Artikel finden Sie hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/137873/EU-Parlament-wuenscht-sich-Zentrum-fuer-Barrierefreiheit

Das Globalvorhaben Inklusion der GIZ hat die Seite https://inklusion-leben.org/en/ erstellt und bietet Menschen mit Behinderungen aus Ländern des globalen Südens eine Plattform. Auf der Website gibt es neben persönlichen Geschichten auch Informationen und Arbeitsmaterialien dazu, wie Inklusion gelingen kann.

Seit Oktober hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland eine Infoseite für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen online gestellt. Auf dieser Seite möchte die ISL alle wichtigen Informationen rund um das Thema Flucht und Behinderung in Deutschland bereitstellen. Für dieses neue Projekt lädt die ISL zu einer Auftaktveranstaltung ein.

http://www.behinderung-und-flucht.isl-ev.de/

Blog: 18.11.2022

Welttag der Menschen mit Behinderungen

Gemeinsam leben, lernen, arbeiten und alt werden ist - spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland – mehr als ein Wunsch. Inklusion ist ein Menschenrecht. Dennoch stoßen Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag auf viele Barrieren. Kaputte Aufzüge an der U-Bahn oder im Supermarkt, fehlende Leitsysteme für Menschen mit Seheinschränkungen in privaten und öffentlichen Räumen, keine barrierefreien Mietwohnungen, schwer verständliche Informationen für Menschen mit kognitiven Einschränkungen… All diese Barrieren machen eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen schwer oder unmöglich.

Wir wollen rund um den Welttag der Menschen mit Behinderungen in diesem Jahr darauf aufmerksam machen, wie viele Barrieren es im Alltag gibt. Auf welche Weise Betroffene mit unterschiedlichen Behinderungen ausgeschlossen werden, erfahren wir an diesem Tag aus erster Hand. Im Anschluss möchten wir gesellschaftliche und politische Forderungen formulieren.

Die diesjährige Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates zum Welttag der Menschen mit Behinderungen hat den Titel „Ich bin nicht behindert – ich werde behindert!“ und findet statt am Freitag, 2. Dezember 2022 von 10 – 12 Uhr.

Die digitale Veranstaltung wird live gestreamt werden. Nähere Informationen folgen.

Blog: 17.11.2022

Kindergeld bei erwachsenen Menschen mit Behinderung

Lang erwartet – endlich da! Der bvkm hat sein Merkblatt zum Anspruch auf Kindergeld für erwachsene Menschen mit Behinderung aktualisiert. Anhand von Musterbeispielen können Eltern ganz einfach überprüfen, ob ihnen ein Anspruch auf Kindergeld zusteht. Auch werden die Steuervorteile erläutert, die vom Kindergeld abhängig sind.

ACHTUNG! Das Merkblatt wurde zuletzt am 14. November 2022 aktualisiert. Berücksichtigt ist das am 10. November 2022 vom Bundestag verabschiedete Inflationsausgleichsgesetz. Dieses sieht für 2023 u.a. mehr Kindergeld, einen höheren Kinderfreibetrag und den Anstieg des Grundfreibetrags vor.

https://akds.info/221117_kindergeld

Blog: 17.11.2022

Gute Kommunalpolitik braucht systematische Planung

Rechte von Menschen mit Behinderungen:

Berlin/Siegen. Viele Kommunen in Deutschland wollen die Rechte von Menschen mit Behinderungen im örtlichen Zusammenhang stärken. Sie nutzen dafür bisher „Aktionspläne“ und Formate kommunaler Behindertenpolitik wie die örtliche Teilhabeplanung. Hier sind zum Teil schon wichtige Impulse aus der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) aufgenommen worden.

Das neue Forschungsprojekt „UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ will jetzt systematisch empirisch untersuchen, in welcher Weise Kommunen bundesweit aktiv geworden sind, um ein inklusives Gemeinwesen zu entwickeln, und welche Rolle partizipative Planungs- und Arbeitsstrukturen dabei spielen.

„Die Bedeutung der Kommunen in der Umsetzung eines inklusiven Gemeinwesens ist nicht zu unterschätzen“, so Professor Albrecht Rohrmann von der Universität Siegen. „Im Projekt untersuchen wir deutschlandweit, wie verbreitet systematische Planungsaktivitäten auf kommunaler Ebene sind. In ausgewählten Kommunen befragen wir dann Beteiligte vor Ort dazu, welche Faktoren für das Gelingen einer erfolgreichen partizipativen Planung wichtig sind. Wir sind gespannt darauf, so mit den Kommunen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das dreijährige Forschungsprojekt finanziert und wir diesen Fragen gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte nachgehen können“.

„Das Forschungsprojekt ist ressourcenorientiert angelegt“, erläutert Britta Schlegel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-BRK des Deutschen Instituts für Menschenrechte. „Wir wollen Wege aufzeigen, wie eine menschenrechtsbasierte kommunale Inklusionspolitik gut gestaltet werden kann. Dabei geht es etwa um die Barrierefreiheit vor Ort und im öffentlichen Nahverkehr oder alltagsbezogene Unterstützungsdienste. Die Forschungsergebnisse sollen die Kommunen darin unterstützen, Planungsprozesse vor Ort rechtebasiert zu entwickeln und zu realisieren. Wichtig ist dabei, dies nicht über die Köpfe der Menschen mit Behinderungen hinweg zu tun, sondern partizipativ umzusetzen..“

Ziel des Forschungsprojektes ist es, aufbauend auf den Forschungsergebnissen Empfehlungen, Arbeitshilfen und Angebote zur Unterstützung von Kommunen zu erarbeiten. Dies soll weitere Kommunen zur systematischen Umsetzung der UN-BRK anregen und den Erfolg solcher Prozesse verbessern.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert das dreijährige Forschungsprojekt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf kommunaler Ebene von 2022 bis 2025. Das Projekt wird gemeinsam vom Zentrum für Planung und Entwicklung Sozialer Dienste der Universität Siegen und der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte durchgeführt.

Begleitet wird das Projekt durch einen Beirat. Dem Beirat gehören Interessensvertreter*innen von Menschen mit Behinderungen, Vertreter*innen von Kommunen sowie Forscher*innen aus dem Bereich der Disability Studies an.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie demnächst auf der Website: http://www.unbrk-kommunal.de/

Blog: 16.11.2022

Die Budgets für Arbeit und Ausbildung - verkannte Leistungen?

Das Budget für Arbeit und das Budget für Ausbildung sollen Menschen mit Behinderungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen. Beide Teilhabeleistungen werden nicht wie erwartet in Anspruch genommen. Woran das liegt und wie die selbstbestimmte Teilhabe an Arbeit besser gefördert werden kann, diskutieren Expertinnen und Experten mit Interessierten in einer öffentlichen Online-Diskussion der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und deren wissenschaftlichen Partnern an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Blog: 16.11.2022

knw - Kindernetzwerk ist umgezogen

Ab sofort erreichen Sie das Kindernetzwerk auch unter folgender Adresse:

Kindernetzwerk e.V.
Benzstraße 2
63741 Aschaffenburg
Telefon 06021-45 440-0, Telefax 06021-12446
Beratungstelefon Montag bis Donnerstag 10-12 Uhr: 06021-12030

Unverändert bleiben die Kontaktdaten des Hauptstadtbüros:
Schiffbauerdamm 19
10117 Berlin

Blog: 15.11.2022

So klappt der Auszug von Zuhause

Der Auszug von Zuhause kann junge Menschen vor große Herausforderungen stellen. Insbesondere, wenn sie aufgrund einer Behinderung auf viel Unterstützung im Alltag angewiesen sind. Wie das trotzdem klappen kann, zeigt ein neuer Erklärfilm des LVR-Dezernates Soziales. Hier lernen wir den 25-jährigen Emilio kennen, der gemeinsam mit seiner Schwester bei seinen Eltern lebt. Aufgrund einer Körperspastik kann er seine Arme und Beine nicht so gut bewegen und sitzt im Rollstuhl. Emilio will zuhause ausziehen, ist aber unsicher, wie das funktionieren kann. Er wendet sich an seine Fallmanagerin beim LVR. Gemeinsam finden sie eine Lösung, wie das selbstbestimmte Leben in den eigenen vier Wänden klappt. Sie können sich den Film auf dem LVR-Beratungskompass anschauen.

https://akds.info/auszug

Blog: 14.11.2022

Eintreten für inklusive Bildung

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist mit folgendem Anliegen an uns herangetreten:

Das European Network of National Human Rights Institution (ENNHRI) beabsichtigt, eine umfassende Untersuchung über die Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung auf europäischer Ebene durchzuführen und einen entsprechenden Regionalbericht zu erstellen.

Ziel des Berichts ist es, die Umsetzung des Rechts auf Bildung für Menschen mit Behinderungen in Europa zu bewerten und die besten Praktiken bei der Umsetzung von Artikel 24 UN-BRK während der Pandemie zu skizzieren sowie die Rolle der nationalen Menschenrechtsinstitutionen und der Zivilgesellschaft beim Eintreten für inklusive Bildung aufzuzeigen (s. Details unten und im angehängten Konzeptpapier).

Relevante Akteure (NMRIs, OPDs und zivilgesellschaftliche Organisationen) sind eingeladen, Informationen zur weiteren Analyse und Identifizierung von Best Practices, Verbesserungsmöglichkeiten und Empfehlungen
einzureichen.

Ihre Anregungen sind uns dazu willkommen unter .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen)

Blog: 14.11.2022

Gewaltprävention und Gewaltschutz

Die Fachstelle Mädchen sicher inklusiv informiert:

Wir sind ab sofort unter neuer Adresse anzutreffen

Detmolder Straße 87a
33604 Bielefeld

Am 01.12.2022 von 13 bis 18 Uhr können alle Interessierten die neuen barrierefreien Räumlichkeiten des Mädchenhaus Bielefeld e.V. anschauen, siehe Anhang.

Wir freuen uns Sie / euch an dem Tag bei uns zu begrüßen!

Hier noch eine organisatorische Info:

Es gelten an dem Tag die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Für den Tag der offenen Tür ist keine Anmeldung erforderlich. Bitte parken Sie in den nahegelegenen Straßen oder nutzen Sie den öffentlichen Nahverkehr. Ein Parken auf dem Grundstück ist an diesem Tag nicht möglich.

Blog: 14.11.2022

Die Grundrechte und das Grundgesetz

Broschüre in einfacher Sprache informiert

Wer Rechte in Anspruch nehmen will, muss sie zunächst kennen. Die Grundrechte im Grundgesetz sind jedoch nicht so formuliert, dass sie für alle verständlich wären. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat nun eine neue Fassung ihrer Broschüre zum Grundgesetz und den Grundrechten in einfacher Sprache veröffentlicht.
Was bedeutet es für Menschen, Grundrechte zu haben? Welcher Schutz ist damit verbunden?
Die 56-seitige, kostenlos erhältliche Broschüre erklärt in alltagsnaher Sprache ohne Fach- oder Fremdwörter beispielsweise das Thema Menschenwürde: „Alle Menschen sind wertvoll und haben eine Würde, egal, aus welchem Land sie kommen (…). Oder: „Auch Menschen, die Hilfe brauche, müssen mit Würde behandelt werden.“
Die Broschüre kann auf der Website der Bundeszentrale bestellt werden.

https://akds.info/grundrechte

Blog: 13.11.2022

Triage-Gesetz stellt Gleichwertigkeit allen menschlichen Lebens in Frage

Berlin. Anlässlich der gestrigen Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Triage-Regelung im Kontext der Anpassung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

„Das jetzt beschlossene Gesetz wird den verfassungs- und menschenrechtlichen Anforderungen nicht gerecht. Es sieht vor, dass anhand der ‚aktuellen und kurzfristigen Überlebenswahrscheinlichkeit‘ entschieden wird, wer eine lebensrettende Behandlung erhält und wer nicht. Damit wird eine unverrückbare Grenze überschritten, die das Grundgesetz und die die Menschenrechte ziehen. Denn mit dieser Regelung wird menschliches Leben unterschiedlich bewertet.

Die Menschenwürde verbietet es aber gerade, eine Abstufung oder Bewertung menschlichen Lebens staatlich zu legitimieren. Vielmehr bekräftigt das Grundgesetz: Jedes Leben ist gleich viel wert. Der Grundsatz der Gleichwertigkeit allen menschlichen Lebens ist – gerade vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte – eine der grundlegendsten Wertentscheidungen unseres Grundgesetzes.

Das Gesetz eröffnet ein Einfallstor für die – ungewollte – indirekte Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und von alten Menschen bei der Entscheidung über lebensrettende Behandlung.

Wie dieses wichtige Thema im Bundestag behandelt wurde, in den Ausschüssen ebenso wie in der Plenardebatte, erfüllt uns mit großer Sorge. Das rasche Verfahren ebenfalls. Das Parlament hat diese Frage erst lange ignoriert und nun plötzlich eine Eile an den Tag gelegt, die der zutiefst ethischen Dimension einer Triage-Regelung nicht gerecht wird.. Eine breite Debatte in Parlament und Gesellschaft, ein Ringen um eine gute Regelung wären unbedingt notwendig gewesen.

Es bleibt jetzt nur noch die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht, entweder durch Verfassungsbeschwerden Betroffener oder auf Antrag einer Landesregierung oder eines Viertels der Mitglieder des Bundestages im Wege der abstrakten Normenkontrolle. Damit kann ein Bundesgesetz auf seine Vereinbarkeit mit den Grund- und Menschenrechten geprüft werden.

Dieses Instrument sollten die Länder und die Abgeordneten nutzen. Denn es darf nicht sein, dass erneut die Betroffenen dafür eintreten müssen, das Fundament unserer Verfassung, die Menschenwürde, zu verteidigen.“

WEITERE INFORMATIONEN

Deutsches Institut für Menschenrechte (Oktober 2022): Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung - Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes. BT-Drucksache 20/3877

https://akds.info/triage

Blog: 13.11.2022

Neues Betreuungsrecht

Zum 1. Januar 2023 tritt ein neues Betreuungsrecht in Kraft. Dieses hat das Ziel, die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu stärken. Dazu zählt zum Beispiel, dass die betroffene Person künftig in sämtlichen Stadien des Betreuungsverfahrens besser informiert und stärker eingebunden wird. Die Vorlage 15/1061 für den November-Sozialausschuss des Landschaftsverbands Rheinland (https://akds.info/221114_betreuungsrecht) informiert über die wesentlichen Veränderungen und die sich dadurch ergebenden Veränderungen für die Verfahren im LVR. Das neue Betreuungsrecht ist auch das Thema des 5. LVR-Dialogs Inklusion und Menschenrechte am 14. November 2022.

Blog: 12.11.2022

Begleitung im Krankenhaus

Assistenz im Krankenhaus im Rahmen der Eingliederungshilfe: Ab dem 1.. November 2022 können sich Menschen mit Behinderung im Rahmen der Eingliederungshilfe auch durch einen vertrauten Mitarbeitenden eines Leistungserbringers der Eingliederungshilfe begleiten lassen. Zu diesem Anspruch hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) eine Orientierungshilfe erarbeitet.

Bei Interesse per mail .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen) mit dem Stichwort „Orientierungshilfe“ bestellen.

Blog: 11.11.2022

Solidargemeinschaft finanziert den NIPT auf Trisomien

Ein gesellschaftlicher Rückschritt?

Nach einem langjährigen Verfahren ist der Nicht-invasive Pränataltest (NIPT) auf Trisomien seit Juli 2022 Kassenleistung. Was bedeutet diese Entscheidung für das Leben und Arbeiten von Menschen mit Trisomie 21, Eltern von Kindern mit Behinderung, Schwangerschaftsberater*innen und Ärzt*innen?

Das Gen-ethische Netzwerk geht mit dem Test kritisch ins Gericht und fordert nach wie vor eine breite Debatte der Gesellschaft über das Thema..

https://gen-ethisches-netzwerk.de/oktober-2022/ein-gesellschaftlicher-rueckschritt

Blog: 10.11.2022

Hilfsmittelversorgung durch Krankenkassen

Das Bundesamt für soziale Sicherung (BAS, früher: Bundesversicherungsamt) hat einen Sonderbericht zur Hilfsmittelversorgung in Deutschland herausgebracht. Das BAS übt die Aufsicht über die bundesweit tätigen Krankenkassen aus. Das Bundesamt stellt dort massive Probleme bei den Krankenkassen bzgl. der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben fest.

https://akds.info/hilfsmittel

Blog: 09.11.2022

Rechnen lernen

TesterInnen mit Down-Syndrom gesucht (eltern-beraten-eltern.de)

neurodactics ist ein Startup in Hamburg, das unter anderem von Dr. Torben Rieckmann gegründet wurde. Dieser entwickelte zuvor in einem Forschungsprojekt der Universität Hamburg das Lernmaterial mathildr. Wir entwickeln die Mathematik-App Mambio, mit der Kinder mit und ohne Lernschwierigkeiten selbständig das Kopf rechnen erlernen können.

https://www.eltern-beraten-eltern.de/26-27-11-testerinnen-mit-down-syndrom-fuer-mathe-app-gesucht?mc_cid=24ca3fc8dd&mc_eid=UNIQID

Blog: 08.11.2022

Angebote für Flüchtlinge aus der Ukraine

Wir nehmen Anteil an den Sorgen der Menschen, die als Flüchtlinge in unser Land kommen. Deshalb hat unser Dachverband, das Kindernetzwerk, Selbsthilfe von Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, Hilfs- und Unterstützungsangebote in Deutschland zusammengestellt, die sich in erster Linie auf spezielle medizinische Versorgung von geflüchteten ukrainischen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit chronischen und seltenen Erkrankungen konzentrieren:
Diese Übersichtsseite liefert die neuesten Informationen rund um medizinische und psychosoziale Versorgung, auch ohne Krankenversicherung und Aufenhaltsstatus.

https://t.co/PlLYIqhexu