19.08.2026
Bundeselternrat fordert mehr Prävention gegen sexualisierte Gewalt
er Bundeselternrat warnt angesichts aktueller Zahlen des Bundeskriminalamts vor der zunehmenden Gefährdung von Kindern und Jugendlichen - insbesondere in digitalen Räumen durch Cybergrooming, Sextortion und Livestreaming. Im Jahr 2025 wurden bundesweit 20.051 minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs registriert; die Missbrauchshandlungen ohne Körperkontakt stiegen um 16,5 Prozent.
Der Bundeselternrat fordert verbindliche Schutz- und Präventionskonzepte an allen Schulen, regelmäßige Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sowie einen verbindlichen und altersgerechten Ausbau der Medienbildung. Außerdem müssten Beratungsangebote für Familien flächendeckend bereitgestellt und Präventions- sowie Opferschutzangebote dauerhaft finanziert werden.
Thema: Informationen Gesundheit Familie & Kind | 19.08.2026 |
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