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12.10.2026

Inklusiver Arbeitsmarkt: Fachtagung sucht Wege aus der Sackgasse

Vom 7. bis 9. Dezember 2026 diskutiert der Deutsche Verein in Berlin, wie Menschen mit Behinderungen leichter auf den allgemeinen Arbeitsmarkt kommen. Anmeldeschluss ist bereits am 13. Oktober 2026.

Teilhabe am Arbeitsleben ist zentral

Arbeit bedeutet weit mehr als Einkommen: Sie schafft Kontakte, Anerkennung und ein Stück Unabhängigkeit. Für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist die Teilhabe am Arbeitsleben deshalb von wesentlicher Bedeutung – so formuliert es auch der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge in seiner Einladung zur Fachtagung „Inklusiver Arbeitsmarkt – Übergänge gestalten, Teilhabe ermöglichen“ (F 4269/26).

Viele Instrumente, aber immer noch Hürden

Das Rehabilitations- und Teilhaberecht kennt zahlreiche und vielfältige Instrumente. Trotzdem ist der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen nach wie vor mit Hemmnissen verbunden. Die Tagung will deshalb klären, welcher Handlungsbedarf besteht, um die selbstbestimmte Teilhabe am Arbeitsleben zu verbessern.

Die Leitfragen der Tagung

Im Mittelpunkt stehen unter anderem diese Fragen:
- Wie gelingt es, Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern?
- Wie lassen sich Vernetzung und Kooperation zwischen den beteiligten Stellen verbessern?
- Wie können das Budget für Arbeit und das Budget für Ausbildung besser genutzt werden?
- Welche Chancen bieten Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für die Teilhabe am Arbeitsleben?

Diese Themen sollen aus den unterschiedlichen Perspektiven aller Akteure erörtert werden, die mit Teilhabe am Arbeitsleben zu tun haben. Eröffnet wird die Fachtagung mit einem Grußwort von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Wer angesprochen ist

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte der Eingliederungshilfeträger und Rehabilitationsträger, an Leistungserbringer der beruflichen Rehabilitation, Integrations- bzw. Inklusionsämter, Integrationsfachdienste, Verbände von und für Menschen mit Behinderungen, (potenzielle) Arbeitgeber, Kammern sowie an Bund, Länder und Wissenschaft.

Warum das für Familien wichtig ist

Für viele junge Menschen mit Down-Syndrom und anderen Behinderungen führt der Weg nach der Schule noch fast automatisch in eine Werkstatt. Instrumente wie das Budget für Arbeit und das Budget für Ausbildung, die mit dem Bundesteilhabegesetz gestärkt wurden, eröffnen Alternativen – sie werden aber noch zu selten genutzt. Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention verlangt einen offenen, inklusiven und zugänglichen Arbeitsmarkt. Fachtagungen wie diese sind wichtig, damit dieses Recht in der Praxis ankommt. Verbände der Selbstvertretung und Elternverbände sind ausdrücklich eingeladen, ihre Perspektive einzubringen.

Die wichtigsten Daten

Termin: 7. bis 9. Dezember 2026
Ort: Holiday Inn Berlin City-West
Anmeldeschluss: 13. Oktober 2026
Programm und Onlineanmeldung:
https://www.google.com/url?q=https://www.deutscher-verein.de/events/detail/inklusiver-arbeitsmarkt-uebergaenge-gestalten-teilhabe-ermoeglichen/&source=gmail&ust=1791611856677000&sa=E

Quelle: Einladung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. zur Fachtagung F 4269/26,

Thema: Informationen Familie & Kind Selbsthilfe | 12.10.2026 |

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