Selbsthilfe
Steuermerkblatt aktualisiert: Ab sofort steht das bewährte Merkblatt des bvkm wieder als aktuelle barrierefreie Online-Version zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der jährlich aktualisierte Ratgeber gibt Steuertipps für Familien mit behinderten Kindern und folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Einkommensteuererklärung 2025. Berücksichtigt sind die Erhöhung des Kinderfreibetrages sowie des Grundfreibetrags. Auf die Erhöhung der Pendlerpauschale zum 1. Januar 2026 geht der Ratgeber ebenfalls ein.
https://bvkm.de/wp-content/uploads/2026/01/PM_bvkm_Steuermerkblatt_2026.pdf
Blindengeld im Saarland und in Schleswig-Holstein steigt
Eine bereits 2024 beschlossene Erhöhung des Blindengeldes im Saarland (dort Teilhabegeld genannt) tritt im Januar in Kraft. Der Nachteilsausgleich steigt jeweils um 10 Euro monatlich. Volljährige blinde Menschen erhalten nun 460 Euro, minderjährige blinde Menschen 327 Euro. Für taubblinde Menschen betragen die Leistungen 685 Euro (für Volljährige) bzw. 486 Euro (für Minderjährige) pro Monat.
Auch in Schleswig-Holstein geht es voran: Kurz vor Jahresende 2025 hatte der Landtag eine Erhöhung des Landesblindengeldes um 25 Euro monatlich beschlossen. Diese wird ab dem 1. April 2026 ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Berechtigten eine Einmalzahlung in Höhe von 75 Euro, sodass die Erhöhung faktisch ab Januar 2026 gilt. Das Landesblindengeld beträgt damit 350 Euro pro Monat für erwachsene blinde Menschen, 250 Euro für minderjährige blinde Menschen und 450 Euro für taubblinde Menschen.
BAG SELBSTHILFE gedenkt der Opfer nationalsozialistischer „Euthanasie“-Verbrechen
Düsseldorf, 26.01.2026. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 erinnert die BAG SELBSTHILFE an die Menschen mit Behinderungen, die im Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet, zwangssterilisiert und ermordet wurden. Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal an der Tiergartenstraße 4 in Berlin wird an diesem Tag der Opfer der sogenannten „Euthanasie“-Verbrechen gedacht.
Die Dokumentation eines Projekts der Aktion Mensch können Sie in der Geschäftsstelle bestellen
Schreiben Sie uns an .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen) mit Stichwort “Museumsprojekt”
Die neue Kampagne „Mach dich fit gegen Einsamkeit!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist gestartet. Im Netz und im Stadtbild macht sie darauf aufmerksam, wie verbreitet Einsamkeit ist – und wie wichtig es ist, dagegen aktiv zu werden. Die Kampagne sensibilisiert zum Thema und soll dazu beitragen, Gemeinschaft zu stärken – beginnend mit kleinen Gesten im Alltag.
Bundesfamilienministerin Karin Prien: „Einsamkeit ist eine Herausforderung, die alle angeht – und genau deshalb müssen wir ihr gemeinsam begegnen. Mit unserer Kampagne geben wir einen Impuls in die dunkle Jahreszeit: Mach dich fit gegen Einsamkeit! Wem es im Alltag gelingt, auf andere zuzugehen, bleibt verbunden und stärkt auch das eigene seelische Wohlbefinden. Einsamkeit ist ein Warnsignal – wir wollen verhindern, dass sie sich verfestigt und Menschen dauerhaft belastet. Schon kleine Gesten können zeigen: Du bist nicht allein. Damit stärken wir nicht nur einzelne Menschen, sondern den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt.“
Bildungsangebote für Selbsthilfegruppenteilnehmende
Ihr wollt in Selbsthilfegruppen und -verbänden aktiv werden und interessiert euch für aktuelle Methoden der Gruppenarbeit?
Wie funktioniert Öffentlichkeitsarbeit oder wie können Aufgaben und Verantwortung in der Gruppe besser verteilt werden?
Schaut auf die Seite der Selbsthilfeakademie NRW – der Plattform für Weiterbildung und Lernen in der Selbsthilfe in NRW.
Die Angebote sind dank der Projektförderung der AOK Rheinland-Hamburg und AOK NordWest kostenlos.
Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins hat deutlich gemacht, wie sensibel und verwundbar unsere kritische Infrastruktur ist – insbesondere im Gesundheits- und Pflegesystem. Das Ereignis hat eindrücklich gezeigt, wie unzureichend Pflege- und Gesundheitseinrichtungen auf solche Extremereignisse vorbereitet sind. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert deshalb: Pflegefachpersonen müssen zentral in die Krisenvorsorge eingebunden werden.
Was der plötzliche Ausfall von Strom in den “besonderen Wohnformen” angerichtet hat, in denen Betreuung auf das vor allem wirtschaftlich unbedingt notwenige gekürzt ist, bleibt besorgniserregend. Eltern können sich wohl nur wenig darauf verlassen aus der Verantwortung entlassen zu sein.
Gülcan Miyanyedi von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation schreibt im Vorwort des aktuellen Reha-Infos über Voraussetzungen der gesellschaftlichen Teilhabe. Dabei stellt sie unter anderem fest “Gerade für Menschen mit Behinderungen ist verständliche Sprache ein zentraler Schlüssel zu gleichberechtigter Teilhabe. Viele amtliche Informationen, Anträge oder medizinische Unterlagen sind kompliziert formuliert – für viele Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Lernschwierigkeiten oder Sinnesbehinderungen kaum nutzbar. Für sie ist Einfache oder Leichte Sprache kein Zusatzangebot, sondern Voraussetzung, um ihr Recht auf Selbstbestimmung und Information wahrnehmen zu können.”
https://akds.info/reha-info-sprache
Bis einschließlich Dreikönig (06.01.2026) machen wir Pause! Sie können gerne in älteren Nachrichten stöbern oder uns eine Geschichte zum Veröffentlichen schicken. Wir wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Rüberkommen in das neue Jahr 2026!
Hier erhalten Sie wieder sämtliche Hinweise zum Streamingangebot in der kommenden Woche – ein Programm, das diesmal die Weihnachtsfeiertage miteinschließt und mit dem wir gleichzeitig das Jahr 2025 beenden wollen.
Für diesen Jahresausklang gibt es eine „Woche der UNTERTITEL“.
Montag, 22.12.2025: „STiX in the City” ab 19:00 Uhr https://youtu.be/kJgLUjWBDRM
Dienstag, 23.12.2025: „TV-Includo” ab 19:00 Uhr https://youtu.be/zHF91MzCLLk
Mittwoch, 24.12.2025: „yoin” ab 19:00 Uhr https://youtu.be/O0ZvG6iqpOk
Donnerstag, 25.12.2025: „Doku” ab 19:00 Uhr https://youtu.be/e7AeKPd8LX0
Freitag, 26.12.2025: „yoin” ab 19:00 Uhr https://youtu.be/9WTYTO11mik
Wichtig: Das ca. 1-stündige Programm startet täglich um 19:00 Uhr und wird dann um 20:00 Uhr bzw. 21:00 Uhr wiederholt.
Viel Vergnügen beim Anschauen und eine fröhliche und gesunde Festtagswoche!
Mehr über inclumedia, mit dem der AK Down-Syndrom seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist, erfahren Sie unter http://www.abm-medien.de/
Der evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) warnt eindringlich vor den massiven Auswirkungen des für gestern geplanten Kabinettsbeschlusses zur Reform der Grundsicherung. Die vorgesehenen Änderungen gefährden zentrale Fortschritte bei sozialer Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sowie psychischer Erkrankung.
Wichtig fürs Empowerment ist zu wissen, wie Politik funktioniert. Die Stadt Wiehl, Modellkommune im Programm „Inklusion vor Ort“ der Aktion Mensch und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), hat zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen Videos in Leichter Sprache veröffentlicht. Die Videos beantworten Fragen wie „Warum ist Kommunalpolitik wichtig?“, „Wie geht das Wählen im Wahllokal?“ oder „Was passiert nach der Wahl?“.
https://akds.info/kommunalwahl2026
Berlin. Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember würdigte der Sozialverband Deutschland (SoVD) den Einsatz der Millionen Menschen, die sich in Deutschland freiwillig engagieren. Rund 28,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung in Vereinen, Verbänden, Initiativen und Projekten – und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt.
Der Deutsche Caritasverband (DCV) fordert verlässliche Rahmenbedingungen, um soziale Einrichtungen und Dienste krisenfester zu machen und vulnerable Gruppen systematisch in allen Krisen- und Katastrophen-bezogenen Resilienzmaßnahmen zu berücksichtigen. Die heute veröffentlichte Bewertung der Nationalen Plattform Resilienz zur Umsetzung der Deutschen Resilienzstrategie (2022–2025) zeigt, dass zentrale strukturelle Aufgaben ungelöst bleiben. Der DCV, der in der Plattform als einer von vier Sprechern das Akteursnetzwerk Zivilgesellschaft vertritt, sieht in dem Bericht einen klaren Auftrag an die Bundesregierung, gesellschaftliche Resilienz deutlich stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung halten fest: Das Recht auf Teilhabe und die Verwirklichung von Menschenrechten dürfen nicht beschnitten werden. Auf ihrer gestrigen Konferenz haben die Fachverbände das Positions-papier „Recht auf Teilhabe sicherstellen“ verabschiedet. Hiermit machen die Fachverbände deutlich, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist und keine Sparmasse sein darf.
Bundesministerin Prien ernennt Mareike Wulf zur Kinder-Beauftragten
Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien hat die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf zur Kinder-Beauftragten der Bundesregierung ernannt. Die Ernennung gab Prien am Freitag vor Vertreterinnen und Vertretern von Kinderrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden sowie von Bund, Ländern und Kommunen im Rahmen einer Sitzung zum Nationalen Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ bekannt.
Politik, Fachpublikum und Betroffene kamen zusammen
Etwa sieben Millionen Menschen übernehmen in Deutschland Pflegeaufgaben. Sie sind eine große Wählergruppe – ihre Anliegen finden jedoch in Gesellschaft und Politik bislang wenig Gehör. Die bundesweite Fachtagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e. V. hat ihnen eine Bühne gegeben. Unter dem Motto „Selbsthilfe stärkt: Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen im Fokus“ kamen in Berlin Betroffene, Fachleute und politische Entscheidungsträger*innen zusammen. Sie diskutierten darüber, welche politischen Veränderungen notwendig sind, um pflegende Angehörige zu entlasten – und welche Bedeutung die Selbsthilfe dabei hat.
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Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Triage drängt das Deutsche Institut für Menschenrechte darauf, schnell Regelungen für eine diskriminierungsfreie Triage zu verabschieden, die in allen Bundesländern einheitlich hohe Schutzstandards garantieren.
Bei der Eingliederungshilfe soll Bürokratie abgebaut, aber keine Leistung gekürzt oder gestrichen werden. Das sicherte heute Bärbel Bas in der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin zu.
Berlin. Bärbel Bas war zu Gast bei der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin. Vor mehr als 400 Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe aus ganz Deutschland hielt die Bundesministerin für Arbeit und Soziales eine engagierte Rede. „Alle Menschen haben ein Recht auf volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe. Um dies auch für Menschen mit Behinderungen zu erreichen, brauchen wir inklusivere Strukturen und eine gute und wirkungsvolle Eingliederungshilfe. Es geht um Millionen Menschen, um deren Familien und uns als Gesellschaft insgesamt“, so Bärbel Bas.
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