Selbsthilfe
80 junge Menschen und 40 Fachkräfte aus Einrichtungen der Erziehungshilfe in Nordrhein-Westfalen haben in Duisburg darüber beraten, wie Mitsprache im Alltag Wirklichkeit wird. Ihre Botschaft: Beteiligung darf nicht nur auf dem Papier stehen.
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) lädt zu einem Fachtag über Demokratie und Selbsthilfe ein, ruft zum Protest gegen Kürzungen in der Pflegereform auf und gibt praktische Tipps für Familien.
Geschwisterbeziehungen sind oft die längsten Beziehungen im Leben. Trotzdem werden Brüder und Schwestern von Menschen mit Behinderung in der öffentlichen Debatte kaum wahrgenommen. Ein neues Buch und ein Podcast der Journalistin Dunja Batarilo wollen das ändern.
Reform der Eingliederungshilfe, Kürzungen im Pflegeneuordnungsgesetz, gepoolte Schulbegleitungen: Der aktuelle Kurznewsletter des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) zeigt, an wie vielen Stellen Teilhaberechte gerade verteidigt werden müssen – und wo Familien konkrete Hilfe finden.
Wer im Job Unterstützung durch ein Jobcoaching braucht, findet passende Fachleute jetzt leichter: REHADAT bündelt die Kontaktdaten qualifizierter Jobcoaches in einer neuen Übersicht. Gestartet wird mit Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen.
Wer sein Sehvermögen verliert, muss vieles neu lernen – vom sicheren Gehen mit dem Langstock bis zum selbstständigen Kochen. Doch es fehlen Fachkräfte, die das vermitteln. Zum Tag des weißen Stockes am 15. Oktober fordert der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) deshalb einen Bachelor-Studiengang.
Der Haushaltsentwurf 2027 sieht keine Fortführung des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ vor. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ruft zur Petition auf – und sein aktueller Newsletter zeigt, wie eng Engagement und Teilhabe zusammenhängen.
Mehr als 160 Aktionen zum Tag der Selbsthilfe, rund 50.000 Gruppen bundesweit – und trotzdem ist die Finanzierung der Selbsthilfekontaktstellen zunehmend unsicher. Die NAKOS zeigt, was Selbsthilfe leistet und was sie braucht.
Mit dem Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) will die Bundesregierung den Gemeinsamen Jahresbetrag für Entlastungsleistungen streichen. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) warnt: Für Eltern, die ihre Kinder mit Behinderung oft über Jahrzehnte zu Hause pflegen, ist das ein enormer Rückschritt.
Fast 500.000 Erwachsene mit Behinderungen erhalten Assistenzleistungen der Eingliederungshilfe, immer mehr davon im eigenen Wohnumfeld. Der BAGüS-Kennzahlenvergleich 2026 zeigt Fortschritte bei der Teilhabe – und steigende Ausgaben, die die Träger mit Sorge sehen.
Vor 20 Jahren brachten junge Menschen mit Seheinschränkung ein Musical über 200 Jahre Blindenbildung auf die Bühne. Am 12. Oktober 2026 sendet das inklusive Radio Ohrfunk den Mitschnitt – ein Stück Kulturgeschichte der Selbstbestimmung.
IQWiG startet Angebote für Menschen mit kognitiven Einschränkungen und Familien
Verständliche Gesundheitsinformationen sind eine Voraussetzung für Selbstbestimmung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einem zweijährigen Erprobungsprojekt erste Materialien in Leichter Sprache und für Familien veröffentlicht – kostenlos zum Abrufen und Bestellen.
Zum Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober appellieren die Verbände des Kontaktgesprächs Psychiatrie an Medien und Politik: Menschen mit psychischen Erkrankungen dürfen nicht zum Sündenbock der Sicherheitsdebatte werden. Geplante Registrierungen und eine aufgeweichte Schweigepflicht gefährden Grundrechte – und jahrelange Arbeit gegen Stigmatisierung.
Immer mehr Menschen mit Behinderung erhalten Ablehnungen bei der Eingliederungshilfe – oft mit fragwürdigen Begründungen. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung raten: Ansprüche nicht vorschnell aufgeben. Eine neue, kostenfreie Praxishilfe zeigt, wie ein Widerspruch gelingt.
Vom 7. bis 9. Dezember 2026 diskutiert der Deutsche Verein in Berlin, wie Menschen mit Behinderungen leichter auf den allgemeinen Arbeitsmarkt kommen. Anmeldeschluss ist bereits am 13. Oktober 2026.
Was wissen wir eigentlich über den Nutzen einer Therapie – und was fehlt? Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bietet Verbänden der Selbsthilfe an, vorhandene sogenannte GAP-Analysen für ihr Themenfeld zu recherchieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Studien das untersuchen, was für Betroffene wirklich wichtig ist.
Inklusives Theater mit Preis, ein Inklusionsfußballspiel zum World Cleanup Day und die Forderung, Inklusionspolitik konsequent fortzuführen: Der aktuelle Newsletter des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zeigt, wie eng Engagement und Teilhabe zusammengehören – und wo Strukturen gerade wackeln.
Viele Initiativen von und für Menschen mit Behinderungen werden ehrenamtlich getragen – von Elternvereinen bis zu Selbsthilfegruppen. Das Haus des Stiftens bietet im Herbst 2026 Online-Webinare und Workshops für Non-Profit-Organisationen an, teils kostenlos. Vom 9. bis 13. November findet zudem die PRO-BONO-WEEK statt.
Der Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen blickt in seinem Newsletter „sent from my wheelchair“ mit Sorge in die USA – und auf Entwicklungen in Deutschland. Seine Botschaft: Menschenrechte gelten für alle oder für keinen. Dazu gibt es einen Überblick über aktuelle Themen von inklusiver Bildung bis zu barrierefreiem Reisen.
Wer als Mensch mit Behinderung oder als Arbeitgeber*in Unterstützung direkt im Arbeitsalltag sucht, findet qualifizierte Jobcoaches jetzt leichter. Das Informationsportal REHADAT bündelt ihre Kontaktdaten erstmals in einem zentralen Online-Verzeichnis.
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