Über unseren Verein
Bundesweite Beratung und Information
Seit mehr als 45 Jahren setzt sich der Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e. V. für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom und deren Anerkennung in unserer Gesellschaft ein. Wir bringen uns in politische Debatten und sozialpolitische Gremien ein. Lernen Sie uns kennen.

Blog: 28.03.2025
Die Versorgung von Menschen mit Behinderung soll deutlich verbessert werden. Der Bundestag hat einen wichtigen Beschluss gefasst, der sicherstellen soll, dass medizinische Hilfsmittel wie Schienen, Rollstühle oder Hörgeräte künftig schneller zur Verfügung stehen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Bundesministerin für Gesundheit, zeigt sich erleichtert über diesen Schritt und appelliert an den Bundesrat, die Reform nicht zu blockieren.
Bislang war es üblich, dass Krankenkassen oder der Medizinische Dienst zusätzliche Prüfungen durchführen, bevor Hilfsmittel bewilligt werden – trotz vorliegender ärztlicher Verordnung. Dieses bürokratische Vorgehen führte oft zu massiven Verzögerungen, die besonders für Kinder problematisch sind. Wenn Rollstühle oder Schienen nicht mehr passen, weil Kinder gewachsen sind, sind schnelle Lösungen entscheidend.
Blog: 27.03.2025
Die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) setzen sich gemeinsam dafür ein, die im Rahmen der PPR 2.0 erhobenen Daten effektiv zu nutzen. Dieses Instrument gilt als zentral, um den tatsächlichen Personalbedarf in Krankenhäusern präzise zu erfassen und langfristig die Pflegequalität zu sichern.
Die DBfK-Präsidentin Vera Lux fordert die Politik auf, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit die erhobenen Daten pflegewissenschaftlich ausgewertet werden können. Dazu soll das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK), wohin die Daten aus den Krankenhäusern übermittelt werden, mit pflegewissenschaftlicher Expertise ausgestattet werden. Dies würde ermöglichen, die Informationen zielgerichtet zur Optimierung der Personalausstattung und zur Verbesserung der Versorgung von Patient:innen in der Pflege einzusetzen.
Blog: 26.03.2025
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) führt vom 19. März bis zum 13. April 2025 eine Online-Befragung unter beruflich Pflegenden durch. Ziel der Befragung ist es, die Zufriedenheit mit den beruflichen Rahmenbedingungen zu erfassen und ein aktuelles Bild der Stimmungslage innerhalb der Pflegeberufe zu gewinnen. Diese Umfrage wurde bereits im vergangenen Jahr durchgeführt und stieß auf großes Interesse: Über 6.000 beruflich Pflegende beteiligten sich und lieferten wertvolle Einblicke.
Blog: 25.03.2025
In Deutschland gibt es weiterhin ein erhebliches Problem mit Bewegungsmangel, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Menschen mit Behinderung stehen vor zusätzlichen Herausforderungen, da das Sportangebot für diese Zielgruppe nach wie vor begrenzt und oftmals nicht ausreichend bekannt ist. Um dem entgegenzuwirken, organisiert der Deutsche Behindertensportverband (DBS) vom 20. bis 27. September 2025 die „SportWoche für Alle“. Diese bundesweite Initiative hat das Ziel, das bestehende Sportangebot für Menschen mit Behinderung bekannt zu machen und neue Angebote zu fördern.
Blog: 24.03.2025
Heute möchten wir auf ein kurzes YouTube-Video aufmerksam machen, das anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags entstanden ist. Charlotte und Frank, zwei bemerkenswerte Menschen, die beide mit dem Down-Syndrom leben, teilen darin ihre persönlichen Gedanken, Wünsche und Botschaften mit, um das Bewusstsein für Menschen mit Down-Syndrom zu stärken.
Blog: 21.03.2025
Der Welt-Down-Syndrom Tag hat sich etabliert. Seit 2006 findet er am 21. März statt. Das Datum symbolisiert das charakteristische Merkmal der Trisomie 21: das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms. Immer mehr Menschen mit Trisomie 21, vor allem die jüngeren, wünschen sich, dass diese Bezeichnung verwendet wird, da dem Down-Syndrom noch veraltete Vorstellungen anhaften.
An unserem Vereinsnamen halten wir natürlich fest, denn der Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland hat sich seit fast einem halben Jahrhundert als Selbsthilfeverein etabliert, dessen Stimme auch in politischen Gremien Akzeptanz findet.
Blog: 20.03.2025
Vielfalt sichtbar machen und die Gesellschaft für Inklusion sensibilisieren: Der Evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) und die Fürst Donnersmarck-Stiftung (FDST) laden erneut dazu ein, sich am Kreativwettbewerb „Siehst Du mich?“ zu beteiligen. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung zu beleuchten und ein Zeichen für eine inklusive Gesellschaft zu setzen.
Blog: 19.03.2025
Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag – ein Tag, der darauf aufmerksam macht, wie Menschen mit Down-Syndrom das Leben bereichern und welche Herausforderungen es noch zu bewältigen gilt. Einer von ihnen ist Mika Burk, ein leidenschaftlicher Sportler, der durch seine beeindruckenden Leistungen und seine Lebensfreude ein inspirierendes Beispiel für gelebte Inklusion ist.
Mika, 25 Jahre alt, lebt in Beinstein und arbeitet in den Remstal Werkstätten der Diakonie Stetten, wo er Verpackungsarbeiten für Mercedes-Benz erledigt. Seine große Leidenschaft aber gilt dem Sport. Seit seiner Kindheit nutzt er inklusive Sportangebote, darunter auch die des Vereins 46Plus Down-Syndrom Stuttgart. Dort trainiert er regelmäßig in einer Sportgruppe mit Freunden. Auch beim Kinderturnen, Training in Waiblingen oder dem Zirkeltraining mit seiner Mutter ist Mika aktiv – immer mit Begeisterung und Engagement. Seine Mutter Christina unterstützt ihn dabei, auch wenn es ab und zu etwas Motivation braucht: „Sport ist wichtig für seine Gesundheit und sein Selbstbewusstsein.“
Blog: 18.03.2025
Die Lebenshilfe verleiht in diesem Jahr ihren Medienpreis BOBBY an zwei herausragende Beispiele für Engagement in der Öffentlichkeit: Marian und Tabea Mewes sowie Frank Busemann. Beide haben auf beeindruckende Weise dazu beigetragen, die Teilhabe und Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu fördern.
Die Geschwister Mewes betreiben den Instagram-Kanal #notjustdown, über den sie das Leben eines jungen Mannes mit Down-Syndrom auf berührende und inspirierende Weise dokumentieren. Mit ihren Beiträgen, die sie bereits über 80.000 Menschen nähergebracht haben, zeigen sie die Vielfalt des Lebens und machen deutlich, dass jeder Mensch dazugehört. Sie sehen die Verleihung des BOBBY-Preises als große Anerkennung und Motivation, sich weiterhin für eine inklusive Gesellschaft starkzumachen.
Blog: 18.03.2025
Am 5. März 2025 übermittelte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den zweiten Bericht zur Überwachung der Einhaltung von Barrierefreiheitsanforderungen an Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen an die Europäische Kommission. Dieser Bericht wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) und den Überwachungsstellen der Länder erstellt. Er umfasst die Prüfergebnisse für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 22. Dezember 2024 und betrachtet sowohl die Webseiten als auch die mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen von Bund, Ländern und Kommunen.
Blog: 17.03.2025
Am 8. März 2025 wurde das Sondierungspapier der Parteien CDU, CSU und SPD veröffentlicht. Dieses Dokument enthält wichtige politische Leitlinien und Ansätze, die insbesondere für Menschen mit Behinderungen von Interesse sein könnten.
Blog: 17.03.2025
Die im Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD angekündigten Pläne zur umfassenden Pflegereform und zur Umsetzung der Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Bereich sind essenzielle Schritte in Richtung einer inklusiven Gesellschaft. Diese Maßnahmen decken sich mit zentralen Forderungen nach mehr Inklusion, einer solidarischen gesundheitlichen Versorgung und der Stärkung der Patientenbeteiligung. In den anstehenden Koalitionsverhandlungen müssen diese Themen weiterhin höchste Priorität genießen, da viele Versprechungen der letzten Legislaturperiode nur teilweise eingelöst wurden. Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt, um konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG Selbsthilfe, betont die Notwendigkeit, dass die neue Bundesregierung ihrer Verantwortung in der Behinderten- und Gesundheitspolitik gerecht wird und notwendige Reformen mit Entschlossenheit umsetzt. Dabei müssen die längst überfällige Anpassung des Behindertengleichstellungsgesetzes, die Stärkung der Patientenvertretung im Gesundheitswesen, eine verlässliche und nachhaltige Förderung der Selbsthilfe sowie eine patientenzentrierte Digitalisierung des Gesundheitswesens höchste Priorität haben. Lippenbekenntnisse reichen nicht aus – es sind konkrete, spürbare Fortschritte für Patient*innen und insbesondere für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen erforderlich.
Blog: 14.03.2025
Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die politischen Parteien dazu aufgerufen, bei den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen zu vereinbaren. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören gesetzliche Reformen zur Schaffung barrierefreier öffentlicher Räume, Strategien zum besseren Schutz von Menschen mit Behinderungen vor Gewalt und eine grundlegende Reform des Werkstattsystems für Menschen mit Behinderungen.
Blog: 13.03.2025
Seit Monaten wird intensiv um die Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes diskutiert. Leitschnur für weitere politische und praktische Entwicklungen muss die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN BRK) sein. Mit dieser Forderung haben sich unterschiedliche Verbände in einem gemeinsamen Appell an die Parteispitzen der im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien gewandt.
Die Debatte um die Weiterentwicklung von Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen verschärft sich auch aufgrund der kommunalen Finanzlage seit Monaten enorm. In diesem Rahmen werden u.a. Forderungen nach einer Bündelung der Steuerungsverantwortung bei den Leistungsträgern (inkl. Belegungsrecht) laut. Dies wäre ein großer Rückschritt nicht nur mit Blick auf das Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten und mit einer Umsetzung der UN BRK wohl kaum zu vereinbaren.
Im gemeinsamen Appell an die Abgeordneten des neu gewählten Bundestages und die künftige Bundesregierung haben sich Verbände mit unterschiedlichen Perspektiven zusammengeschlossen: Verbände der freien Wohlfahrtspflege, der Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen, Teilhabe-Fachverbände, Selbsthilfeverbände und Dachverbände aus dem sozialpsychiatrischen Bereich.
Blog: 12.03.2025
Die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen steht unter großem Druck. Um mögliche Lösungen zu erörtern, veranstalteten der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und der Bosch Health Campus eine Konferenz mit dem Titel „Gesundheit in der Kommune“.
Die Herausforderungen sind vielfältig: Fehlende Versorgungsstrukturen, überlastete Hausarztpraxen und eine wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen machen deutlich, dass die bisherige Primärversorgung nicht ausreicht. Es bedarf eines stärkeren Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention sowie einer Überwindung von Sektorengrenzen und einer neuen Aufgabenverteilung. Der DBfK fordert daher im Rahmen der aktuellen Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD dringend eine umfassende Reform der Gesundheitsversorgung.
Blog: 11.03.2025
Das Deutsche Institut für Menschenrechte ruft die politischen Parteien dazu auf, im Rahmen der bevorstehenden Koalitionsverhandlungen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen zu vereinbaren. Im Fokus stehen hierbei gesetzliche Reformen zur Erhöhung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, eine umfassende Strategie zum Schutz vor Gewalt und eine grundlegende Überarbeitung des Systems der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Blog: 10.03.2025
In einer kürzlich veröffentlichten Anfrage zur „Politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ von der CDU/CSU werden Fragen zum Engagement von zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgeworfen, die möglicherweise Misstrauen gegenüber der gesamten Zivilgesellschaft fördern könnten.
Der Paritätische Gesamtverband, vertreten durch Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Rock, hat in einer Erklärung auf diese Anfrage reagiert und betont, dass die offene Gesellschaft die aktive und kritische Zivilgesellschaft benötigt. Dr. Rock äußerte sich zu den wahrgenommenen Angriffen auf das demokratische und bürgerschaftliche Engagement.
Blog: 07.03.2025
Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Altenhilfeeinrichtungen, Sozial-Beratungsstellen, Kitas, Jugendhilfsdiensten und Kommunen ist. Eine Umfrage des Deutschen Caritasverbands (DCV) verdeutlicht, dass viele dieser Organisationen mit einer starken Bürokratie-Last kämpfen mussten. Gleichzeitig sehen die Führungskräfte die Digitalisierung als zentralen Faktor zur Stärkung der Resilienz ihrer Einrichtungen in Krisenzeiten.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass 82 Prozent der Teilnehmenden eine anhaltende Erschöpfung ihrer Mitarbeitenden aufgrund der Pandemie beobachten. Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa betont, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Wohlfahrtsverbänden und Kommunen zur Krisenresilienz der Gesellschaft beiträgt.
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