Informationen
Die BAG SELBSTHILFE hat die wichtigsten Informationen rund um die elektronische Patientenakte (ePA) zusammengestellt und bietet auch einen Flyer an. Sie schreibt dazu:
“Am 1. Januar 2021 ist die elektronische Patientenakte (ePA) mit einer Testphase gestartet. Ziel der ePA ist eine umfassende Vernetzung zwischen Patient*innen, Ärzt*innen und Apotheken. Die ePA soll künftig Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte und Impfungen für Gesetzliche Versicherte gesammelt enthalten. Ergänzt werden soll dies unter anderem durch einen Notfalldatensatz und den elektronischen Medikationsplan.”
In einer Pressemitteilung erklärt der Deutsche Behindertenrat, warum er die Aktion “Wir für Menschlichkeit und Vielfalt” unterstützt. Hintergrund:
”Über 540 Initiativen, Einrichtungen und Verbände aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie haben die gemeinsame Erklärung bereits mitgezeichnet und stellen sich damit geschlossen jeglicher Form von Diskriminierung und Ausgrenzung, Hass und Hetze entgegen.”

Ein wichtiges und wertvolles Projekt ist der 3. bundesweite Theater-Wettbewerb zu Biographien der Opfer der NS-“Euthanasie”-Verbrechen. Die Auftakt-Veranstaltung ist online am 15. April 2021 um 16.00 Uhr. Eine Wettbewerbskategorie ist das inklusive Erwachsenentheater. Wir zitieren von der Website des Theater-Wettbewerbs andersartig gedenken:

Was deutsche Datenschützer in Aufregung versetzt, gilt in Israel als Selbstverständlichkeit: Vor 26 Jahren schon haben Krankenkassen dort begonnen, sämtliche Patientendaten in digitale Datenbanken zu übertragen. Nun sollen davon nicht nur Forscher, sondern auch ausgewählte High-Tech-Firmen profitieren. Bedenken gibt es wenig.

Die Europäische Kommission hat gestern eine Plattform für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten vorgestellt. Auf „Open Research Europe“ sollen die Forschungsergebnisse von Studien vorgestellt werden, die im Rahmen von Horizont Europa, dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm für die Jahre 2021 bis 2027, und dessen Vorgängerprogramm Horizont 2020, finanziert werden.
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) fordert eine entschlossene Digitalisierung. „Wir begrüßen, dass in dieser Legislaturperiode – nach viel zu vielen Jahren des Stillstands – in Deutschland viele Dinge auf den Weg gebracht wurden”, sagte gestern der Vorsitzende Ferdinand Gerlach, als er in Berlin das neue SVR-Gutachten „Digitalisierung für Gesundheit, Ziele und Rahmenbedingungen eines dynamisch lernenden Gesundheitssystems“ vorstellte. „Aber wir wünschen uns an einigen Stellen mehr Entschlossenheit.“ Der Rat empfehle daher eine nachhaltige Strategie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. „Ziel der digitalen Weiterentwicklung ist, so unser Vorschlag, ein dynamisch lernendes Gesundheitssystem“, so Gerlach, der auch als Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main fungiert.
In einer Stellungnahme fordert der BVKM am 23. März 2021 “zur Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung eine klare und eindeutige Zuordnung pflegender Angehöriger in die höchste Priorität beim Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2”.
Zur Stellungnahme.
Angehörige, die eine gerichtliche Bestellungsurkunde haben, können im zuständigen Impfzentrum ab sofort eine Impfung gegen Corona-Virus beantragen.
Sehr schönes, unterhaltsames Video von Powervoice zum morgigen Welt-Down-Syndrom-Tag 2021
Die Stiftung Anerkennung und Hilfe richtet sich an Menschen, “die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch unter den Folgen leiden”. Finanzielle Unterstützung kann nun bis zum 30. Juni 2021 beantragt werden.

Auf seiner Website berichtet der Verein Down-Syndrom Hannover über das Buchprojekt Glückstreffen. Der Band enthält Fotos und Geschichten über “25 Promis und 25 jungen Leuten mit Down-Syndrom”.
Die Studie mit Online-Befragung “Gesundheit und Gesundheitskompetenz von Menschen mit Beeinträchtigung in Zeiten der Corona-Pandemie” ist gut geeignet, um die Interessen der Familien einzubringen. Länge der Befragung: 20 Minuten. Es gibt einen Zugang zur Befragung in Schwerer und in Leichter Sprache. Weitere Informationen bietet das PDF mit der Projektbeschreibung.

Auf Multisprech gibt es eine interessante Analyse namens 7 Merkmale einfacher Texte. Sabine Manning kommt mit Blick auf die Anbieter, die mit Einfacher Sprache arbeiten, zu einer positiven Bilanz.
Ein sehr feines, unterhaltsames Projekt: Anne Leichtfuß berichtet auf Einfachstars über berühmte Menschen in Leichter Sprache und bietet sogar ein umfangreiches Star-Lexikon zum Stöbern und Informieren an. Toll!

Der Deutsche Behindertenrat gedenkt der “psychisch, körperlich und kognitiv beeinträchtigten Menschen, die Opfer des NS-Regimes wurden” und schreibt in seiner Presseerklärung:
“Der 27. Januar ist der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und der Tag, an dem Deutschland all jenen Menschen gedenkt, die im Nationalsozialismus systematisch verfolgt, ihrer Rechte beraubt oder ermordet wurden.”
Zur Presseerklärung: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Da FFP2-Masken aktuell verstärkt in den Fokus gerückt sind, wird auch die Frage wichtiger, wie man Fälschungen erkennen kann, da die Masse der Anbieter kaum zu überschauen ist und viele Masken ohne Zerfifizierung im Umlauf sind. Der folgende Artikel gibt Auskunft: FFP2-Masken: Woran Fälschungen zu erkennen sind.
In diesem Artikel der Berliner Zeitung wird in einer klaren und verständlichen Weise mit Impfmythen aufgeräumt. Guter und informativer Journalismus, ein Vorbild für Diskussionen jeglicher Art. Corona-Impfstoffe: Märchen und Mythen im Faktencheck
Foto: Wilfried Pohnke auf Pixabay
Natürlich können sich Eltern von Menschen mit Down-Syndrom gerne mit ihren Fragen an uns wenden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Nachbarn von Eltern, Geschwister von Eltern, Großeltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindergärten und Schulen zurzeit nicht bedienen können, wir sind ausgelastet und müssen Prioritäten setzen.
Die ZDF-Sendung logo! erklärt, welche Problem Masken für blinde und gehörlose Menschen mit sich bringen. Zum Video.

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