Über unseren Verein
Bundesweite Beratung und Information
Seit mehr als 45 Jahren setzt sich der Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e. V. für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom und deren Anerkennung in unserer Gesellschaft ein. Wir bringen uns in politische Debatten und sozialpolitische Gremien ein. Lernen Sie uns kennen.

Beratung
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Blog: 22.05.2026
Pflegefamilien leisten einen unverzichtbaren Beitrag für Kinder und Jugendliche mit Behinderung: Sie bieten ihnen ein stabiles Zuhause und ermöglichen Teilhabe im Alltag. Gleichzeitig stehen viele Familien vor großen Herausforderungen. Um sie besser zu unterstützen, haben der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW NRW) neue landeseinheitliche Standards für die Beratung, Begleitung und Unterstützung von Pflegeverhältnissen in der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Diese haben der LVR, LWL und die LAG FW NRW Ende April im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Köln Fachkräften und Trägern vorgestellt.Die neuen Leistungs-, Vergütungs- und Qualitätsstandards regeln erstmals einheitlich, wie Pflegefamilien begleitet werden, welche Leistungen sie erhalten und welche fachlichen Anforderungen gelten. Ziel ist es, die Beratung und Unterstützung stärker am individuellen Bedarf der Kinder auszurichten und gleichzeitig die Qualität dieser Leistung nachhaltig zu sichern.
Im Bereich der Pflegefamilien in der Eingliederungshilfe sind im Rheinland klare Zuständigkeiten geregelt: Der LVR steuert die Beratungs- und Unterstützungsleistungen über die Teilhabeplanung. Dabei wird der individuelle Unterstützungsbedarf ermittelt und die Umsetzung der Hilfen sichergestellt. Die Leistungen der Beratung und Unterstützung werden von freien Trägern erbracht. Rund 600 Kinder und Jugendliche mit Behinderung wachsen im Rheinland in Pflegefamilien auf.
Blog: 21.05.2026
Mit dem Angebot „LebensLinien 60+“ hat der Arbeitskreis Leben e.V. Reutlingen/Tübingen eine bundesweite Online-Krisenberatung für Menschen ab 60 Jahren eingerichtet. Die anonyme und kostenfreie Mailberatung richtet sich an ältere Menschen in Lebenskrisen, auch bei suizidalen Gedanken. Begleitet werden die Ratsuchenden von ehrenamtlichen Berater*innen in ähnlichem Lebensalter.
https://www.lebenslinien-60plus.de/
Blog: 20.05.2026
In der aktuellen Podcast-Folge sprechen drei selbsthilfeaktive Blogger*innen über ihre Erfahrungen mit ADHS – einer Diagnose, die sie alle erst im Erwachsenenalter erhalten haben. Sie tauschen sich darüber aus, wie es war, jahrelang mit Symptomen zu leben, ohne zu wissen, dass ADHS dahintersteckt. Sie berichten davon, wie sich durch die späte Diagnose vieles in ihrem Leben plötzlich in ein neues Licht gerückt hat – von Beziehungen über den Beruf bis hin zum eigenen Selbstbild. Außerdem diskutieren sie, dass ADHS oft als Superkraft bezeichnet wird, und wie sie zu dieser Aussage stehen.
https://akds.info/ADHS Podcast
Blog: 19.05.2026
Raul Krauthausens Wortwahl mag nicht immer gefallen, seine Themen gehen aber darüber hinaus:
Einfach scheiße ist auch, dass Menschen in Werkstätten aufgrund „arbeitnehmerähnlicher“ Beschäftigungsverhältnisse nicht unter das Mindestlohngesetz fallen. Denn das bedeutet, um auch hier mal ganz deutlich zu werden, gesetzlich verbriefte Ausbeutung. Um dieses grundrechtswidrige Problem ging es letzte Woche auch im ZDF Magazin Royale.
Blog: 18.05.2026
Ab sofort gibt es den zweiten Band von Donald Duck in Leichter Sprache. Das Buch mit vier neuen Geschichten heißt „Hier kommt Donald!“ und macht Comics für noch mehr Menschen verständlich und zugänglich. Der erste Band von Donald Duck in Leichter Sprache war im vergangenen Jahr sehr erfolgreich und hat viel Aufmerksamkeit bekommen. Deshalb stand schnell fest: Die Comic Reihe soll fortgesetzt werden.
Blog: 15.05.2026
Die Finanzierung der Pflege wird für viele Menschen in Deutschland offenbar immer mehr zur Kostenfalle. Wie aus einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die DAK-Gesundheit hervorgeht, hat mit 49 Prozent fast jede zweite pflegende Person bei sich oder im persönlichen Umfeld Pflegearmut erlebt. Das bedeutet, dass zur Finanzierung der Pflege ein Großteil der Ersparnisse aufgebraucht oder gar Wohneigentum verkauft werden musste. Die Befragten befürchten zudem, dass sich ihre Lage durch die derzeit von der Bundesregierung geplante Pflegereform weiter verschlechtern könnte.
Mehr bei g+g: https://akds.info/pflegearmut
Blog: 14.05.2026
Die Deutsche Bahn bietet für die Sommerferien ein Familienticket an. Für knapp 100 Euro können bis zu fünf Personen gemeinsam zu einem Urlaubsort hin- und zurückfahren. Bahn-Chefin Evelyn Palla betont, dass Familien so trotz hoher Benzin- und Flugpreise ihren Sommerurlaub planen können. Das Angebot gilt ab Mitte Juni.
https://akds.info/Bahnurlaubsangebot
Blog: 14.05.2026
Professionell Pflegende stehen weiterhin zu ihrem Beruf, erleben ihn als sinnstiftend und sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig wächst der Frust über fehlende Beteiligung, mangelnde Transparenz und unzureichende Anerkennung. Das zeigt die aktuelle Befragung „Pflege, wie geht es dir?“ des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK), deren Ergebnisse anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden veröffentlicht wurden.
Blog: 13.05.2026
Mit großer Empörung reagiert die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf die jüngste Streichliste aus dem Kanzleramt. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., betont: „An den Sozialstaat soll die Axt angelegt werden. Die Pläne gehen vor allem gegen Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche. Vieles widerspricht der UN-Kinder- und Behindertenrechtskonvention. Wir müssen uns gemeinsam wehren! Wir dürfen das nicht hinnehmen!“
Ulla Schmidt ruft daher dazu auf, die Bundestagspetition der Lebenshilfe mit der Nummer 195716 und dem Titel „Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ zu unterschreiben. Schon jetzt haben fast 30.000 Menschen unterzeichnet, und der Petitionsausschuss muss sich dann damit befassen. Wer Menschen mit Behinderung unterstützen möchte, kann direkt auf der Petitionsseite des Bundestages unterzeichnen.
Blog: 12.05.2026
Die bundesweite Aktionswoche #OhneFachkräfteKeineTeilhabe ist mit einer Rekordbeteiligung zu Ende gegangen. Mehr als 650 Organisationen, Einrichtungen und Ausbildungsstätten aus ganz Deutschland beteiligten sich vom 20. bis 24. April 2026 an der gemeinsamen Aktion der Fachverbände für Menschen mit Behinderung und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland e.V. (BAG HEP).
Pfarrer Frank Stefan, Vorsitzender des evangelischen Bundesfachverbandes für Teilhabe (BeB), erklärt im Namen der Fachverbände und der BAG HEP: „Die Rekordbeteiligung an der Aktionswoche verdeutlicht, wie groß das gemeinsame Engagement ist. Fachkräfte, Leistungserbringer und Betroffene machen klar, dass Teilhabe nicht zur Disposition stehen darf.“
Blog: 11.05.2026
Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai machen die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf bestehende Barrieren in der Krebsversorgung aufmerksam. Mit dem gemeinsamen Projekt „SeiTeil“ setzen sich beide Organisationen dafür ein, die Versorgung von Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung im Leben mit und nach Krebs zu verbessern.
Blog: 08.05.2026
Immer weniger Paare setzen auf das traditionelle Modell, bei dem eine erwerbstätige Person den Hauptverdienst beisteuert und die andere geringfügig oder gar nicht erwerbstätig ist. 2025 gab es insgesamt rund 14,0 Millionen Paare, in denen beide Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren waren. In jedem vierten dieser Paare (25,2 %) war eine Person geringfügig oder gar nicht erwerbstätig und die zweite Person mehr als geringfügig erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt. Bei mehr als zwei Drittel (68,8 %) aller Paare im Erwerbsalter waren beide mehr als geringfügig erwerbstätig. In 6,0 % der Paare waren beide geringfügig oder gar nicht erwerbstätig.
Blog: 07.05.2026
Kompromiss bei Familienversicherung ist Nebelkerze – Stufenplan zur Refinanzierung der Leistungen für Bürgergeldbeziehende nötig
Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes Eva Welskop-Deffaa kritisiert im Vorfeld der heutigen Kabinettssitzung den aktuellen Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Aus Sicht der Caritas ist mit den Korrekturen der letzten Tage die Schieflage keinesfalls überwunden.
„Auch wenn die Kürzungen beim Krankengeld zurückgenommen wurden, bleiben dynamische Erhöhungen bei den Zuzahlungen bei Medikamenten, die in der geplanten Form Menschen mit kleinen Einkommen sehr hart treffen“, so Welskop-Deffaa. Dabei seien zugleich Fehlanreize bei den Packungsgrößen hoch wahrscheinlich.
Blog: 06.05.2026
Was ist aus den betreuungsrechtlichen Reformzielen geworden? Wie steht es um die Qualität rechtlicher Betreuung? Hat das neue Gesetz auch neue Qualitätsimpulse gesetzt oder bleibt am Ende alles beim Alten? Der Betreuer*innenmangel und die Frage nach der Attraktivität des Berufes, die Verschiebung hin zu mehr Behördenbetreuungen und die nach wie vor ungesicherte Situation vieler Betreuungsvereine, die gleichzeitig auch die Förderung ehrenamtlicher Betreuungen betrifft – sie werden angetrieben von der demographischen Entwicklung und einem sich verstärkenden Fachkräftemangel im Bereich sozialer Arbeit und auch von den Spannungen innerhalb der Gesellschaft.
Blog: 05.05.2026
Angesichts anhaltender Diskussionen zu Kürzungen bei der Eingliederungshilfe hat Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. „Die Lebenshilfe sagt klipp und klar: Einsparungen dürfen nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung und ihren Familien gehen. Für unsere inklusive Gesellschaft wäre das verheerend – dieser Kahlschlag muss in jedem Fall verhindert werden. Ohne Eingliederungshilfe als bedarfsgerechte Leistung können Menschen mit Unterstützungsbedarf nicht am allgemeinen Leben teilhaben, nicht an Bildung in der Schule, nicht beim Wohnen im Stadtviertel und nicht in der Freizeit“, so Ulla Schmidt anlässlich des Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai.
Blog: 04.05.2026
Das Statistische Bundesamt berichtet: Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen. Damit sank die Zahl der Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.
Blog: 23.04.2026
nlässlich der am 27. April geplanten Verbändeanhörung übt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) deutliche Kritik an den Plänen des Bundesjugendministeriums für ein Erstes Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (1. KJHSRG). “Der vorliegende Referentenentwurf ist ein Frontalangriff auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen”, stellt DBSV-Justiziarin Christiane Möller fest.
Blog: 20.04.2026
BAG SELBSTHILFE kritisiert einseitige Belastung von Versicherten und fordert strukturelle Reformen statt neuer finanzieller Hürden
Die BAG SELBSTHILFE übt deutliche Kritik am vorliegenden Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Als Dachverband von 121 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen mit rund einer Million Mitgliedern erkennt der Verband grundsätzlich die Notwendigkeit an, die Finanzlage des Gesundheitssystems zu stabilisieren. Der eingeschlagene Weg ist jedoch aus Patientensicht weder ausgewogen noch zukunftsfähig.
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