Blog Aktuell
Mit fast 100.000 Ratsuchenden im Jahr 2024 bleibt die Nachfrage nach Schwangerschaftsberatung in den 266 Einrichtungen von Caritas und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) auf hohem Niveau – trotz sinkender Geburtenzahlen. Und die Problemlagen werden komplexer, wie aus der aktuellen Bundesauswertung der Katholischen Schwangerschaftsberatung für 2024 hervorgeht.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den evangelischen Theologen Dr. Bernhard Felmberg zum 1. Dezember 2025 in den Deutschen Ethikrat berufen. Der 60-jährige Militärseelsorger wurde von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion als Nachfolger von Petra Bahr benannt, die im Juni 2025 ihr Amt niedergelegt hatte.
Berlin. Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember würdigte der Sozialverband Deutschland (SoVD) den Einsatz der Millionen Menschen, die sich in Deutschland freiwillig engagieren. Rund 28,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung in Vereinen, Verbänden, Initiativen und Projekten – und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt.
Der Deutsche Caritasverband (DCV) fordert verlässliche Rahmenbedingungen, um soziale Einrichtungen und Dienste krisenfester zu machen und vulnerable Gruppen systematisch in allen Krisen- und Katastrophen-bezogenen Resilienzmaßnahmen zu berücksichtigen. Die heute veröffentlichte Bewertung der Nationalen Plattform Resilienz zur Umsetzung der Deutschen Resilienzstrategie (2022–2025) zeigt, dass zentrale strukturelle Aufgaben ungelöst bleiben. Der DCV, der in der Plattform als einer von vier Sprechern das Akteursnetzwerk Zivilgesellschaft vertritt, sieht in dem Bericht einen klaren Auftrag an die Bundesregierung, gesellschaftliche Resilienz deutlich stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung halten fest: Das Recht auf Teilhabe und die Verwirklichung von Menschenrechten dürfen nicht beschnitten werden. Auf ihrer gestrigen Konferenz haben die Fachverbände das Positions-papier „Recht auf Teilhabe sicherstellen“ verabschiedet. Hiermit machen die Fachverbände deutlich, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist und keine Sparmasse sein darf.
Bundesministerin Prien ernennt Mareike Wulf zur Kinder-Beauftragten
Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien hat die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf zur Kinder-Beauftragten der Bundesregierung ernannt. Die Ernennung gab Prien am Freitag vor Vertreterinnen und Vertretern von Kinderrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden sowie von Bund, Ländern und Kommunen im Rahmen einer Sitzung zum Nationalen Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ bekannt.
BAG SELBSTHILFE fordert deutliche Nachbesserungen am BGG-Reformentwurf
Als Dachverband für chronisch kranke und behinderte Menschen begrüßt die BAG SELBSTHILFE grundsätzlich das Voranschreiten der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG-Reform). Doch der heute vorgelegte Referentenentwurf bleibt in zentralen Fragen weit hinter dem zurück, was für eine inklusive und zukunftsorientierte Gesellschaft notwendige gesetzliche Voraussetzungen sind. Barrierefreiheit ist kein Nischenthema, sondern der Schlüssel zu wirtschaftlicher Stärke, sozialer Teilhabe und zukunftsfähigen Strukturen für alle Generationen.
Politik, Fachpublikum und Betroffene kamen zusammen
Etwa sieben Millionen Menschen übernehmen in Deutschland Pflegeaufgaben. Sie sind eine große Wählergruppe – ihre Anliegen finden jedoch in Gesellschaft und Politik bislang wenig Gehör. Die bundesweite Fachtagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e. V. hat ihnen eine Bühne gegeben. Unter dem Motto „Selbsthilfe stärkt: Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen im Fokus“ kamen in Berlin Betroffene, Fachleute und politische Entscheidungsträger*innen zusammen. Sie diskutierten darüber, welche politischen Veränderungen notwendig sind, um pflegende Angehörige zu entlasten – und welche Bedeutung die Selbsthilfe dabei hat.
Zum Tagungsbericht
Die Gesundheitsinformationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen informieren: Zeigt sich im Gesicht ab und zu ein Mitesser oder Pickel, ist das für Teenager meist kein Problem. Ist die Akne hingegen deutlich sichtbar, kann das belastend sein. Es gibt einiges, was man dagegen tun kann. In unseren aktualisierten Informationen stellen wir Behandlungsmöglichkeiten vor.
Überarbeitet wurden zudem die Themen Gersten- und Hagelkorn sowie Hand-Fuß-Mund-Krankheit.
Fünf Jahre nach dem Start des Landesprogramms „kinderstark – NRW schafft Chancen“ blickt Nordrhein-Westfalen auf eine Erfolgsgeschichte zurück, die nachhaltige Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe angestoßen hat. Aus einem Pilotprojekt mit 18 Kommunen ist inzwischen ein landesweites Netzwerk entstanden, das heute 141 von 186 Jugendämtern verbindet. Begleitet und unterstützt werden die Jugendämter dabei von den beiden Landesjugendämtern des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Gefördert wird das Netzwerk vom NRW-Familienministerium. Die Jubiläumstagung unter dem Motto „Zeit für kommunale Präventionsketten – Zeit für Kinder und Jugendliche!“ fand am Mittwoch in Dortmund statt.
Deutschland muss barrierefrei werden: Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes nutzen
Die lang erwartete Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) nimmt endlich an Fahrt auf. Heute legte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Referentenentwurf vor. Britta Schlegel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, erklärt:
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Triage drängt das Deutsche Institut für Menschenrechte darauf, schnell Regelungen für eine diskriminierungsfreie Triage zu verabschieden, die in allen Bundesländern einheitlich hohe Schutzstandards garantieren.
Bei der Eingliederungshilfe soll Bürokratie abgebaut, aber keine Leistung gekürzt oder gestrichen werden. Das sicherte heute Bärbel Bas in der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin zu.
Berlin. Bärbel Bas war zu Gast bei der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin. Vor mehr als 400 Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe aus ganz Deutschland hielt die Bundesministerin für Arbeit und Soziales eine engagierte Rede. „Alle Menschen haben ein Recht auf volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe. Um dies auch für Menschen mit Behinderungen zu erreichen, brauchen wir inklusivere Strukturen und eine gute und wirkungsvolle Eingliederungshilfe. Es geht um Millionen Menschen, um deren Familien und uns als Gesellschaft insgesamt“, so Bärbel Bas.
Überschuldung laut Creditreform gestiegen – junge Menschen häufiger betroffen
Der Deutsche Caritasverband fordert angesichts der zunehmenden Überschuldung in der Bevölkerung mehr Unterstützung für die soziale Schuldnerberatung. Laut dem heute vorgestellten SchuldnerAtlas sind 5,67 Mio. Menschen in Deutschland überschuldet, 111.000 Menschen mehr als noch im Vorjahr. Die aktuellen Zahlen zeigen einen Anstieg, nachdem in den beiden vergangenen Jahren Verschuldung und Überschuldung noch leicht zurückgegangen waren
Die Bundesregierung hat die Koordination von Ehrenamt und Engagementpolitik zentralisiert. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache 21/2259) teilte sie mit, dass mit dem Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 6. Mai 2025 die Zuständigkeiten für diese Bereiche an das Bundeskanzleramt übertragen wurden.
Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. kritisiert die anhaltende Finanzierung segregierender Strukturen für Menschen mit Behinderungen und fordert eine grundlegende Reform des Sozialstaates. Unter dem Motto „Sozialstaatsreform ohne Inklusion ist Etikettenschwindel“ macht die ISL deutlich: Während die Bundesregierung über Einsparungen diskutiert, fließen jährlich bis zu 23,4 Milliarden Euro in Sonderstrukturen wie Förderschulen, Werkstätten für behinderte Menschen und stationäre Wohnformen, die Menschen systematisch ausgrenzen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege betont in einem aktuellen Positionspapier die Notwendigkeit, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen konsequent zu stärken und Inklusion weiter voranzubringen. Trotz der zentralen Zielsetzung werden politische Diskussionen aktuell vielfach von fiskalischen Überlegungen geprägt. Vor diesem Hintergrund legt die BAGFW klare Forderungen für die Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) vor, die sich an den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sowie den Ergebnissen der Staatenberichtsprüfungen zur Umsetzung der UN-BRK in Deutschland orientieren.
Mimi Konstanty & Anna Ahlers schreiben uns:
Liebe Discobesucherinnen und Discobesucher,
am Freitag, den 21. November findet eine Inklusive Party im Nr. z. P. (Große-Kurfürsten-Str. 81, 33615 Bielefeld) statt.
Die Neue Schmiede ist dort mit dem Disco Nr. 7-Team vertreten.
Wir freuen uns über jede Person, die Lust hat mit uns zu feiern.
Die Party beginnt um 18:00 Uhr.
Wenn Assistenz benötigt wird, bitte im Freizeitbüro melden.
Wir freuen uns auf Euch!
Viele Grüße
Mimi Konstanty & Anna Ahlers
Datum: 28.11.2025 Zeit: 14 bis 16 Uhr Ort: Hansastraße 40 in 80686 München
Der interaktive Vortrag thematisiert im ersten Teil die Herausforderungen und Chancen von Eltern, deren Kinder mit einer Behinderung aufwachsen. Im Fokus steht, wie Eltern die Selbstbestimmung ihrer Kinder fördern können – zwischen Schutz, Förderung und Loslassen. Es gibt Raum für Erfahrungsaustausch und die Frage, was Selbstbestimmung für diese Kinder bedeutet.
Im zweiten Teil wird das Bedarfsermittlungsinstrument Bayern (BIBay) vorgestellt. Hier geht es um die Wünsche und Ziele der antragsstellenden Person, wobei Eltern als Vertrauenspersonen unterstützen können. Der Vortrag zeigt auf, welche Rolle Eltern in diesem Prozess einnehmen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Zielgruppe: Eltern von (erwachsenen) Kindern mit Behinderung
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